Sport stärkt den sozialen Zusammenhalt

Harald Schartau, Vorsitzender der NRWSPD, unterstreicht die gesellschaftspolitische Bedeutung des Sports. In einer Rede auf der sportpolitischen Konferenz der Friedrich-Ebert-Stiftung in Gelsenkirchen betonte er, dass Sport soziale Fähigkeiten wie Fairness, Teamwork und Gemeinschaftsgeist fördert. Diese Fähigkeiten werden in einer Gesellschaft, die vom Trend zur Individualisierung und der Erosion sozialer Milieus bedroht ist, besonders stark gebraucht. Im Sport werden zentrale Grundlagen des gesellschaftlichen Zusammenlebens vermittelt.

Wird er auf internationaler Ebene ausgetragen, fördert Sport die Verständigung zwischen Menschen unterschiedlichster Herkunft, zwischen Menschen unterschiedlicher Hautfarbe. Er leitet damit zu Toleranz an. In unserem Land trägt Sport auf spielerische Weise zur Integration ausländischer Mitbürger bei.

Schartau verweist auf den Stellenwert des Sports für die Gesundheit. Sowohl Kindern, Erwachsenen, als auch Senioren hilft Sport bei der Gesundheitsprävention, der Gesunderhaltung, der Rehabilitation.

Welchen gesellschaftliche und politische Rolle der Sport in Nordrhein-Westfalen spielt, beweisen die 5 Millionen Mitglieder in 20.000 Vereinen unter dem Dache des Landessportbundes. Schartau erhofft sich von der sportpolitischen Diskussion zukunftsträchtige Konzepte sowohl für den Breiten- als auch für den Spitzensport, für den Sport sowohl im Verein als auch im boomenden Fitnessbereich.

Der Landesvorsitzende der SPD betrachtet die Unterstützung des Sports als einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und damit als die Umsetzung sozialdemokratischer Politik.