Zur Ankündigung von Friedrich Merz, den Metrorapid nicht finanzieren zu wollen, erklärt der Generalsekretär der NRWSPD, Michael Groschek: Merz tritt die Interessen Nordrhein-Westfalens mit Füßen

Zur Ankündigung von Friedrich Merz, den Metrorapid nicht finanzieren zu wollen, erklärt der Generalsekretär der NRWSPD, Michael Groschek:

Merz tritt die Interessen Nordrhein-Westfalens mit Füßen

So kennen wir sie aus 16 Jahren Regierungsverantwortung: alle wichtigen Infrastrukturinvestitionen sind in den Süden gewandert. Für NRW blieb nur das Kleingeld.

Während Stoiber bei seinen NRW-Auftritten vor kurzem noch politische und finanzielle Unterstützung für das hochgelobte Projekt versprach, lässt Merz nun die Katze aus dem Sack. Obwohl er aus NRW kommt, signalisiert Merz jetzt einen arbeitsplatzvernichtenden Investitionsstopp für unser Land. Gleichzeitig redet er der bayerischen Wirtschaftsförderung durch Unterstützung des Münchener Transrapidprojekts das Wort.

Seine Luftblase vom schwebenden Transeuropa-Express passt ins Bild.
Fördermittel werden wieder nach Bayern geschoben und die Menschen aus dem nordrhein-westfälischen Ballungsraum werden zum Amsterdamer Flughafen verfrachtet. So tritt man die Interessen Nordrhein-Westfalens mit Füßen und offenbart einmal mehr Konzeptionslosigkeit, diesmal auf dem Feld der Verkehrspolitik. Nach dem Motto: Stoiber macht einen Schritt vor, Merz zwei Schritte zurück.