Der Aufschwung kommt

Pressekonferenz mit Hans Eichel und Franz Müntefering am 26. 04. 02

Die Konjunktur in Deutschland gewinnt deutlich an Fahrt. Das sagen alle Wirtschaftsinstitute und Experten voraus. Es kommt jetzt darauf an, den beginnenden Aufschwung zu unterstützen. Er muss bei den Menschen ankommen. Bundesfinanzminister Hans Eichel und SPD-Generalsekretär Franz Müntefering stellten dazu auf einer gemeinsamen Pressekonferenz eine neue Plakatkampagne der SPD vor. Die Kampagne unterstreicht die Tatsache, dass alle wichtigen Konjunkturindikatoren nach oben zeigen. Finanzminister Hans Eichel erläuterte die guten Daten und zeigte sich optimistisch, dass sich der Aufschwung verstetigen werde.

Es geht aufwärts
Die Sachverständigen erwarten für dieses Jahr ein Wachstum von rund einem Prozent, sie liegen damit deutlich über der Prognose der Bundesregierung, die ein Wachs-tum von 0,75 Prozent erwartet. Die Wirtschaftsexperten schließen auch deutlich höhere Wachstumsraten nicht aus, sehen aber noch Risiken für den Aufschwung in der US-Konjunktur und in einem möglichen Ölpreis-Anstieg. Generell geht es aufwärts: Im Jahr 2003 soll der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts deutlich über zwei Prozent liegen.

Deutsche Wirtschaft optimistisch
In der deutschen Wirtschaft wird die Stimmung zunehmend besser: Die Frühindikatoren der Forschungsinstitute zeigen seit Monaten deutlich nach oben. Umfragen in der Wirtschaft zeigen: Die Geschäftserwartungen der Unternehmer steigen stark, einige denken bereits an Kapazitätsausweitungen. Und: Nicht nur die Exporte ziehen nach dem Konjunktureinbruch durch den 11. September wieder an, sondern auch die steigende Inlandsnachfrage sorgt für Fahrt. Die Verbraucher zeigen sich in den jüngsten Umfragen wieder deutlich optimistischer.

Gute Politik der Bundesregierung
Der Bundesfinanzminister wies darauf hin, dass das Schlechtreden der Wirtschaft durch die Union und ihren Kandidaten eine gewisse Realitätsferne beweist. Deutschland, so Eichel, hat nach europäischem Standard gemessen deutlich bessere Arbeitslosenzahlen als viele andere europäische Staaten. Er wies darauf hin, dass das Wachstum deshalb nicht so hoch ist wie in vielen Nachbarländern, weil sich die deutsche Wirtschaft bereits auf einem sehr hohen Niveau befindet. Trotzdem geht es noch weiter aufwärts. Der Grund liegt darin, dass die Bundesregierung mit ihrer soliden und stetigen Politik für Planungssicherheit der Wirtschaft und eine konsequente Förderung der Konjunktur gesorgt hat.