Zu den Äußerung von Rechtsanwalt Birkenstock im „Spiegel“ erklärt der Generalsekretär der NRWSPD, Michael Groschek:

Pressemitteilung 34/2002

Die Einlassungen von Herrn Birkenstock sind ein durchsichtiger Versuch, von der Schuld seines Mandanten abzulenken und sich auf Kosten der SPD zu profilieren.

Die wirkliche Bereitschaft zur Übergabe der sog. „Biciste-Liste“ durch Herrn Birkenstock und Herrn Biciste lag erst vor, als schon fast alle auf der Liste ausgewiesenen Personen über andere Wege öffentlich bekannt geworden sind.

Die Art und Weise wie von Birkenstock das Übergabeverfahren der Liste hinausgezögert, inszeniert und kommentiert wurde und wird, hat mittlerweile groteske Züge angenommen.

Offensichtlich will hier jemand die Gunst der Stunde zur medialen Eigeninszenierung nutzen.

Herr Birkenstock sollte künftig seine anwaltlichen Ratschläge besser auf seine Mandanten beschränken.