Keine Steuergelder für Fußballprofis

Pressemitteilung 32/2002

Zur Diskussion um die Bürgschaft für die Fußball-Bundesliga erklärt der Parteivorsitzende der NRWSPD, Harald Schartau:

Niemand hätte Verständnis dafür, wenn nur eine einzige Mark an Steuergeldern auf dem Konto eines Fußballprofis landete.

Niemand hätte Verständnis dafür, wenn die Clubs der 1. und 2. Liga in NRW den Bach runter gehen würden und die Politik sich nicht kümmerte.

Wie in allen anderen Unternehmen, die in Schräglage kommen können, ist bei allen Hilfsangeboten der Politik wichtig, dass die Clubs ihre eigenen Krisenszenarios auf den Tisch legen und dass klar wird, welchen Beitrag die vollkommen überdimensioniert bezahlten Spitzenfußballer leisten müssen.

Eine Bürgschaft der öffentlichen Hand darf, wenn überhaupt, nur zur Überbrückung dienen und muss auf Heller und Pfennig zurückgezahlt werden.