Mülheim: Alle Vorwürfe widerlegt

Sämtliche Vorwürfe bezüglich empfangener Spenden der Firma Trienekens hat die Mülheimer SPD heute widerlegen können. Der frühere Mülheimer SPD-Unterbezirksvorsitzende Thomas Schröer hatte in der «Bild»-Zeitung am Mittwoch den Vorwurf erhoben, zwei Ortsvereine hätten im Jahr 1999 Spenden von Trienekens im Rechenschaftsbericht unterschlagen. Der Geschäftsführer des SPD-Unterbezirks, Arno Klare legte die Rechenschaftsberichte der Ortsvereine Broich und Eppinghofen aus dem Jahr 1999 vor. Dort sind Trienekens-Spenden in Höhe von 3000 Mark beziehungsweise 1500 Mark ausgewiesen. Auf einer Pressekonferenz erklärten die stellv. Unterbezirksvorsitzende Oda-Gerlind Gawlik und der Geschäftsführer Arno Klare: "Wir haben alle Rechenschaftsberichte, die uns von den Ortsvereinen in Kopie vorliegen, denn die Prüfungsinstanz der Ortsvereine ist der Bezirk, nicht der Unterbezirk, bis 1995 -sechs Jahre müssen die Rechenschaftsberichte nach Parteiengesetz aufgehoben werden- geprüft und es gibt keine Spenden der Firma Trienekens ausser den beiden hier in Rede stehenden."

Die Schatzmeisterin der SPD, Inge Wettig-Daniemeier erklärte,dass die Spenden der Firma Trienekens in Höhe von insgesamt 4500.- DM an zwei Ortsvereine im SPD-Unterbezirk Mülheim im Unterbezirk ordnungsgemäß verbucht und im Rechenschaftsbericht der SPD für das Jahr 1999 ordnungsgemäß erfasst worden sind.

Ein ausführlicher Untersuchungsbericht zeichnet exakt den Weg von der Einnahme auf Stadtteilfesten der Partei bis zur Verbuchung der Spenden im Rechenschaftsbericht nach.