Wuppertal: Kein neuer Spendenskandal

Pressemitteilung der Wuppertaler SPD:

"Die Wuppertaler SPD hat im Februar 2000 sämtliche Kosten des Kommunalwahlkampfes der Öffentlichkeit mitgeteilt. Gleichzeitig hat sie alle anzeigepflichtigen Spenden offengelegt. Die Namen der Spender wurden genannt. Die Wuppertaler Medien haben darüber breit berichtet.
Im Jahre 2000 wurden die Spenden als Bundestagsdrucksache veröffentlicht. Damit hat die Wuppertaler SPD ein Beispiel für Offenheit und Transparenz mit Parteispenden gegeben.
Die SPD Wuppertal verweist auf die Erklärung der SPD-Schatzmeisterin Inge Wettig-Danielmeier."

Radio Wuppertal 107vier – der Nachrichtenticker meldete dazu bereits haute morgen:

"Der angebliche neue SPD-Spendenskandal in Wuppertal ist ein alter. Die Zeitung "Die Welt" berichtet in ihrer heutigen Ausgabe, dass der Kölner SPD-Spendenskandal jetzt auch Wuppertal erfasse. In Wahrheit handelt es sich um die Spenden des Wülfrather Großinvestors Clees und des Wuppertaler SPD-Ratsherrn Specht. Wir haben darüber im vergangenen Jahr mehrfach berichtet. Einen neuen Sachstand gibt es nicht. Oberstaatsanwalt Alfons Grevener sagte uns, es handele sich um eine Zeitungsente. Es gebe keinerlei Verbindungen zum Kölner Parteispendenskandal. Seine Zitate in der Welt seien mehrere Monate alt. Clees hatte Ende der 90er Jahre große Summen sowohl an die Wuppertaler SPD als auch an die CDU geleistet."