Die Kölner CDU muss sich erklären

Pressemitteilung 22/2002

Zu den Verbindungen zwischen der Kölner CDU und der Firma Trienekens erklärt der Generalsekretär der NRWSPD, Michael Groschek:

Jürgen Rüttgers hat gerade heute daran erinnert, dass er für die strikte Trennung von politischen Mandaten und Aufsichtsposten eintritt.

Deshalb muss sich die CDU nun fragen lassen – wie es der Parteienforscher Prof. Scheuch heute tat – ob die Verbindungen von CDU und Trienekens mit rechten Dingen zugehen.

Herr Rüttgers teilt mit, dass „keine Spenden der Firma Trienekens an die Landes-CDU geflossen sind“. Die Frage aber lautet, ob es um die Landes-CDU oder die CDU im Lande geht, sind also CDU-Kreise betroffen?

Herr Rüttgers bestätigt, dass „es CDU-Mitglieder gibt, die bei Trienekens arbeiten“. Tun sie dies dann auch in Verbindung mit einem Mandat als Landtags- oder Bundestagsmitglied?

Es ist an der Zeit, dass auch von Seiten der CDU Auskunft darüber gegeben wird, welche Rolle sie bei den Kölner Vorgängen gespielt hat und wann sie ihrerseits mit der konkreten Aufklärungsarbeit in Köln beginnt.