Die CDU überbietet sich in dreister Verantwortungslosigkeit

Pressemitteilung 19/2002

Zur Ablehnung des Metrorapids durch die CDU in Essen und zu weiteren Äußerungen der NRW-CDU erklärt der Generalsekretär der NRWSPD, Michael Groschek:

Die CDU in NRW missbraucht ihre kommunalen Mehrheiten. Sie handelt gegen die Interessen des Ruhrgebietes und wie im Falle Essens, gegen den Willen ihres eigenen Oberbürgermeisters.
Die Äußerungen von Norbert Lammert, im Falle eines Bundestagswahlsieges den Metrorapid nicht zu bauen, sind der Gipfel der Dreistigkeit. Lammert entlarvt sich damit als williger Handlanger bayerischer Interessen. Hätte die CDU im Land und im Bund das Sagen, wäre dies ein Fiasko für NRW und das Ruhrgebiet.

Anders als die CDU, haben Gewerkschaften und Wirtschaft in NRW das Potential des Metrorapids erkannt, wie die Stellungnahmen der IG-Metall NRW und der IHK Dortmund belegen.
Der Metrorapid in NRW ist auf gutem Wege.
Der Hick Hack in der CDU hingegen lässt endgültig am politischen Verstand ihrer Akteure zweifeln.