Klaus Hänsch zum Brief von Bundeskanzler Gerhard Schröder und Premierminister Tony Blair zur Reform des Rates

Klaus Hänsch: "Ich begrüße es, daß sich zwei Regierungschefs der Reform des Organs in der Europäischen Union annehmen, das am schlechtesten funktioniert. Die Vorschläge des Blair / Schröder Briefes sind nicht neu, aber neu ist der Wille, sie endlich zu verwirklichen. Für einen Teil von ihnen ( z. B. zur "tour de table" oder dem "Abladeplatz" Europäischer Rat für Entscheidungen, auf die sich der Rat nicht einigen konnte)) braucht es keine Vertragsreform, sondern lediglich ein verändertes Verhalten im Rat. Offensichtlich ist der "Leidensdruck" in den Sitzungen des Europäischen Rates wenigstens bei einigen der Regierungschefs so groß geworden, daß sie nun mit der Reform nicht länger warten wollen."