Person

PD Dr. Karsten Rudolph


Karsten Rudolph (geb. 21. Mai 1962) wuchs in Wetter/Ruhr auf. Er studierte Geschichte, Germanistik, Erziehungs- und Sozialwissenschaften und promovierte 1992 bei Hans Mommsen und Helga Grebing mit einer Arbeit über die Geschichte der sächsischen Sozialdemokratie im Kaiserreich und der Weimarer Republik. 2001 wurde er von der Fakultät für Geschichtswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum habilitiert und erhielt die Lehrbefähigung für das Fach Neuere und Neueste Geschichte. Die Habilitationsschrift ("Wirtschaftsdiplomatie im Kalten Krieg") erschien 2004 im Campus-Verlag. Zwischen 1992 und 2002 war Rudolph als wissenschaftlicher Assistent und als Leiter mehrerer Forschungsprojekte tätig.

Im November 2002 rückte Karsten Rudolph über die Landesliste in den nordrhein-westfälischen Landtag ein. Zwischen 2005 und 2010 war er innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.

Seit seinem Ausscheiden aus der Berufspolitik arbeitet Rudolph wieder als Wissenschaftler. Im Sommersemester 2011 vertritt er den Lehrstuhl für Sozialgeschichte und soziale Bewegungen an der Ruhr-Universität.

In die Politik geriet Karsten Rudolph als Schülersprecher. Er war sechs Jahre lang Juso-Bezirksvorsitzender im Westlichen Westfalen, sechs Jahre lang Vorsitzender des Ortsvereins Wengern und Stellvertreter des Bezirksvorsitzenden Franz Müntefering. Seit 2001 ist Karsten Rudolph Mitglied des Landesvorstands der NRWSPD, davon von 2001 bis 2008 stellvertretender Vorsitzender. Seit 2010 ist Karsten Rudolph Vorsitzender der SPD im Hochsauerlandkreis.

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