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Koalition legt geändertes Zuwanderungsgesetz vor

NRW-Innenminister Dr. Fritz Behrens (SPD) begrüßt den Vorschlag: &8222;Wenn die Union auf das deutliche Entgegenkommen der Bundesregierung in der Zuwanderungsfrage nicht eingeht, ist klar: Hier soll ein wichtiges Zukunftsthema der Partei- und Wahlkampftaktik geopfert werden&8220;. Behrens lobte den Kompromissvorschlag der Bundesregierung als &8222;faire Grundlage für einen politischen Konsens&8220;. Die rot-grüne Koalition habe damit deutlich gemacht, dass es ihr wichtiger sei, eine Emotionen schürende Schlammschlacht um dieses sensible Thema zu vermeiden, als Maximalforderungen um jeden Preis durchzudrücken.
&8222;Ich hoffe, dass die Union jetzt die einmalige Chance ergreift, aus dem parteipolitischen Schützengraben heraus zu kommen und sich an der Gestaltung der Zukunft unseres Landes zu beteiligen&8220;, so Behrens. Der Minister appellierte an den NRW-Fraktionsvorsitzenden und Oppositionsführer der CDU, Jürgen Rüttgers, den konsensorientierten, gemeinsamen Beschluss aller Fraktionen im Düsseldorfer Landtag zur Integration als Modell für Berlin zu nehmen. &8222;Jetzt kann Rüttgers zeigen, ob er tatsächlich Verantwortung in dieser wichtigen Zukunftsfrage übernehmen will.&8220;
Eindringlich warnte der Minister davor, Rechtsextremisten im Wahlkampf Stichworte für ihre ausländerfeindliche und menschenverachtende Propaganda zu liefern:
&8222;Gerade jetzt kann ein Gebräu aus Angst vor islamistischem Terrorismus gepaart mit undifferenzierten Überfremdungsszenarien zu einer explosiven Mischung für hier lebende Ausländer werden.&8220;

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