Pressemitteilung:

  • 15. August 2008

Marlies Stotz: Die Mehrheit der Menschen unterstützt die SPD-Positionen zur Bildungspolitik


Marlies Stotz, Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung NRW
Zu den Ergebnissen der repräsentativen Umfrage „Integration durch Bildung“, die Anfang der Woche von der Bertelsmann Stiftung veröffentlicht wurde, erklärt die Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung Nordrhein-Westfalen (AfB NRW), Marlies Stotz, MdL:

Die Mehrheit der Bevölkerung unterstützt den bildungspolitischen Kurs der NRWSPD. Das belegen die Ergebnisse der von der Bertelsmann Stiftung in Auftrag gegebenen Emnid-Umfrage. „Die Menschen wollen ein integratives Schulsystem, das allen Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer Herkunft gleiche Chancen eröffnet“, stellte Marlies Stotz fest.

Mehr als drei Viertel der Bevölkerung sind der Meinung, dass das deutsche Bildungssystem keine Chancengleichheit gewährleistet. Zu diesen Ergebnissen kamen auch PISA und andere Studien immer wieder. „Die Menschen wollen Reformen“, davon ist Marlies Stotz überzeugt. Die Überwindung des sozial ungerechten gegliederten Schulsystems muss endlich ohne ideologische Scheuklappen auf die bildungspolitische Tagesordnung.

Chancengleichheit durch längeres gemeinsames Lernen, der Ausbau von Ganztagsschulen, bessere individuelle Förderung besonders der sozial Schwachen und bessere Integrationshilfen für Migrantenkinder: Das sind zentrale Ziele der SPD-Bildungspolitik. „Die CDU darf diese Ziele nicht länger blockieren“, fordert die AfB-Landesvorsitzende vor dem Hintergrund der Ergebnisse der Studie.

Die Union im Land will an der viel zu frühen Aufteilung der Kinder auf die unterschiedlichen Schulformen festhalten. Sie handelt damit gegen den Willen der Eltern und der Bevölkerung insgesamt. Denn sie fördert damit nicht das Leistungspotenzial aller Kinder, sondern die soziale Spaltung in unserer Gesellschaft. „Die NRWSPD ist auf der Höhe der Zeit, die CDU richtet in der Schulpolitik nur Chaos an. Sie kann es nicht. Das haben die letzten Jahre mit Kopfnotenchaos, Zentralabiturkatastrophen und Lehrermangel bewiesen“, so Marlies Stotz abschließend.