Pressemitteilung:
Ralf Jäger: Debatte um steigende Jugendkriminalität war CDU-Wahlkampfmanöver
Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ralf Jäger, erklärte heute zu der von NRW-Innenminister Wolf vorgelegten Kriminalitätsstatistik 2007: "Insgesamt sind die Straftaten in Nordrhein-Westfalen nicht gestiegen und bei den unter 21-jährigen geht die Kriminalitätsbelastung zurück. Damit erweist sich die von der CDU auch in Nordrhein-Westfalen zu Beginn des Jahres betriebene Angstkampagne gegen steigende Jugendkriminalität als reines Wahlkampfmanöver." Die geplante Wahlkampfhilfe der CDU-Minister Laschet und Müller-Piepenkötter für ihren Parteifreund Koch in Hessen habe aber richtigerweise nicht verfangen. Jäger: "Der Schuss ist nach hinten losgegangen."Der SPD-Fraktionsvize ergänzte, dass auch der Hinweis des Innenministers, die Strafe müsse der Tat auf dem Fuße folgen, nur als deutliche Kritik an Justizministerin Müller-Piepenkötter verstanden werden könne. "Ministerin Müller-Piepenkötter trägt die Verantwortung für zu lange Verfahren in der nordrhein-westfälischen Justiz. An den Amtsgerichten in NRW gab es beispielsweise in 2005 noch 11.876,3 Stellen, 2007 waren es nur noch 11.627,4", stellte Jäger abschließend fest.

Die NRWSPD ist auch hier aktiv: