Meldung:
Die Wiesbadener Erklärung der SPD zur Mittelstandspolitik
Die Wiesbadener Erklärung zum download

Die Wiesbadener Erklärung im Detail
Eckpunkte der Offensive für den Mittelstand sind:
1. Die Förderung von Existenzgründern und Kleinstunternehmen,
2. die Sicherung der Finanzierung des Mittelstandes,
3. ein Masterplan Bürokratieabbau,
4. die Modernisierung der Berufsausbildung und die Förderung von Ausbildungsplätzen,
5. eine Innovationsinitiative Mittelstand und
6. unsere Außenwirtschaftskampagne, in deren Mittelpunkt der Mittelstand steht.
1. Förderung von Existenzgründern und Kleinstunternehmen
small-business-act
Für Existenzgründer und Kleinstunternehmen werden vereinfachte Startbedingungen gelten. Der sogenannte small-business-act umfaßt folgende Punkte:
Darüber hinaus werden junge Existenzgründer in den ersten vier Jahren von Beitragszahlungen an die Industrie-, Handels- und Handwerkskammern ausgenommen.
Ich- und Familien-AG
Arbeitslose, die sich selbständig machen wollen, werden gefördert:
Die Mittelstandsbank - Mittelstandsfinanzierung aus einer Hand
Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und Deutsche Ausgleichsbank (DtA) werden zu einem starken öffentlich-rechtlichen Kreditinstitut verschmolzen, dessen Herzstück eine Mittelstandsbank bildet. Die Mittelstandsbank konzentriert sich auf Programme und Instrumente für Existenzgründer und kleine und mittlere Unternehmen.
Über die Mittelstandsbank wird u.a. ein Kleinkredit-Programm (&8222;Mikro-Darlehen&8222;) an Existenzgründer im Dienstleistungs- und &8222;low-tech-Sektor" aufgelegt.
Basel II
Das Ergebnis von Basel II (ab 2006) ist für den deutschen Mittelstand ein Durchbruch.
Viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) erhalten verbesserte Fremdfinanzierungskonditionen. Damit werden viele Unternehmen besser gestellt als heute.
Zahlungsmoral
Die Zahlungssäumigkeit ist für das Handwerk zum Problem geworden. Nicht nur Private, auch Kommunen zahlen unpünktlich. Aus Sorge um künftige Aufträge werden die von der Bundesregierung geschaffenen neuen gesetzlichen Regelungen zur Verbesserung der Zahlungsmoral nur unzureichend genutzt. Daher arbeitet die SPD gemeinsam mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und den Kammern intensiv um eine Entschärfung dieses Problems.
3. Masterplan Bürokratieabbau
Der Masterplan soll bürokratische Belastungen für den Mittelstand abbauen. Um herauszufinden, welche Regelungen den Mittelstand besonders belasten, setzt die SPD auf Kooperation: Verbände und Unternehmen der Wirtschaft, insbesondere des Mittelstandes und der Gewerkschaften sollen Hemmnisse aufzeigen und Praktikabeles vorschlagen.
4. Förderung der Berufsausbildung
Ausbildungsberufe sollen künftig schneller modernisiert werden. Deutschland benötigt eine verstärkte und beschleunigte mittelstandsgerechte Modernisierung vorhandener Ausbildungsberufe und die Schaffung neuer Berufe, vor allem im Dienstleistungssektor. Noch in diesem Jahr werden die Hartz-Vorschläge zur Mobilisierung von Ausbildungsplätzen umgesetzt.
5. Innovationsinitiative Mittelstand
Wachstum und Beschäftigung werden zunehmend von innovativen mittelständischen Unternehmen getragen. Mit der Innovationsinitiative Mittelstand werden daher
6. Außenwirtschaftsoffensive
Jeder dritte Arbeitsplatz in Deutschland hängt an der Exportwirtschaft. Verstärkte Außenhandelsaktivitäten von mittelständischen Unternehmen heben ebenfalls deren enormes Beschäftigungspotential. Deshalb hat die neue Außenwirtschaftsoffensive vor allem kleine und mittlere Unternehmen im Blick. Sie ist eine tragende Säule unserer Wirtschaftspolitik für mehr Wachstum und Beschäftigung in Deutschland.
Die Außenwirtschaftsoffensive umfasst einen 10-Punkte-Katalog, deren zentrale Vorschläge von der Wirtschaft nachdrücklich unterstützt werden. Hervorzuheben sind hier vor allem

Die NRWSPD ist auch hier aktiv: