Pressemitteilung:

  • 31. Oktober 2007

Ulla Meurer: Halbherziger Nichtraucherschutz führt zu Wettbewerbsverzerrungen und fehlender Akzeptanz

"Die Ausnahmeregelungen im Nichtraucherschutzgesetz der schwarz-gelben Koalition führen zu eklatanten Wettbewerbsverzerrungen in der Gastronomie", fasste die SPD-Landtagsabgeordnete Ulla Meurer das Ergebnis der heutigen Anhörung zum 'Gesetz zur Verbesserung des Nichtraucherschutzes in NRW' zusammen. "Große Gaststätten werden im Vergleich zur Eckkneipe bevorteilt. Hinzu kommt, dass dort in den geplanten Raucherräumen die Beschäftigten nicht geschützt sind. Für die SPD im Düsseldorfer Landtag ist klar: Nur ein vollständiges Rauchverbot führt zu einem wirksamen Schutz aller - der Beschäftigten und der Gäste, insbesondere der Kinder und Jugendlichen."



Meurer kritisierte die halbherzigen Regelungen, weil jede Ausnahme die dringend notwendige und gebotene Akzeptanz des Nichtraucherschutzes unterlaufe. "Stellen wir uns vor, jemand wolle ein Genussmittel auf den deutschen Markt bringen, durch das jährlich 3.500 unbeteiligte Menschen sterben würden. Das würde keiner zulassen, auch keine Ausnahmen. Die Fakten über die Gesundheitsgefahren liegen auf den Tisch. Die Zeit ist reif, 'ohne wenn und aber' das Rauchen in der Gastronomie zu verbieten. Ohne Rauch geht's auch!"