Pressemitteilung:
Karsten Rudolph: Missstände bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität müssen aufgeklärt und behoben werden
Zu den Berichten, der italienischen Polizei hätten im Vorfeld der Duisburger Morde Anhaltspunkte für einen geplanten Racheakt im Bandenkrieg der kalabresischen 'Ndrangheta vorgelegen, erklärte der innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Karsten Rudolph: "Wenn solche Informationen die Duisburger Polizei nicht erreicht haben, liegt bei einer der betroffenen Polizeibehörden offenkundig ein Organisationsversagen vor. In der Sitzung des Innenausschusses in der kommenden Woche werden wir die Landesregierung dazu befragen. Missstände bei der Bekämpfung der organisierten Kriminalität müssen zügig aufgeklärt und behoben werden."Die schrecklichen Morde in Duisburg werfen nach Ansicht des innenpolitischen Experten eine ganze Reihe von Fragen zur Struktur der Organisierten Kriminalität und zu deren Bekämpfung durch die Polizei auf. Er wies auf die Mahnung des Chefs von Europol, Max-Peter Ratzel, zu einer besseren Zusammenarbeit der EU-Länder im Kampf gegen die organisierte Kriminalität hin. "Auch das Land ist für die Bekämpfung der organisierten Kriminalität zuständig", stellte Rudolph abschließend fest.

Die NRWSPD ist auch hier aktiv: