Pressemitteilung:

  • 20. April 2007

Ute Schäfer: Prognoseunterricht ist ein untaugliches Instrument

"CDU-Schulministerin Sommer verhindert mit dem Prognoseunterricht keine schulischen Leidenswege, sondern schafft zusätzliche. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler werden einem Verfahren ausgesetzt, das auch von Erziehungswissenschaftlern in Frage gestellt wird. Es ist ein untaugliches Instrument. Es ist falsch, Kinder mit neun oder zehn Jahren mit einem mehrtägigen 'assessment' zu konfrontieren und sie durch Personen, die ihnen völlig unbekannt sind, abschließend beurteilen zu lassen. Das ist nicht kindgerecht, verschärft die Selektion und mindert die Bildungsbeteiligung", kommentierte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, den nächste Woche beginnenden Prognoseunterricht, dem sich nach dem Willen der schwarz-gelben Koalition landesweit rund 3.300 Kinder stellen müssen.