Pressemitteilung:
Wolfram Kuschke: Breuer schafft Klarheit bei EU-Förderung
Wolfram Kuschke, europapolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion
So bekam der Kreis Steinfurt mit 444.000 Einwohnern und einer Arbeitslosenquote von 6,3 Prozent insgesamt 249 Millionen Euro an EU-Geldern überwiesen. Die Ruhrgebietsstadt Essen mit 584.000 Einwohnern und einer Arbeitslosenquote von 14,3 Prozent erhielt dagegen 66 Millionen Euro aus Brüssel. "Das zeigt deutlich, Neiddebatten sind völlig unbegründet. EU-Mittel müssen ihrem Zweck nach verwandt werden. Mittel für den ländlichen Raum gehören in den ländlichen Raum. Strukturmittel gehören in strukturschwache Regionen", betonte der Europapolitik-Experte.
Er erinnerte auch daran, dass Düsseldorfs CDU-Oberbürgermeister Joachim Erwin die Ankündigung der Regierung Rüttgers, die EU-Strukturhilfetöpfe für alle Kommunen in NRW zu öffnen, mit den Worten gefeiert hatte: "Holt die Löffel heraus; es regnet Brei." Kuschke: "Düsseldorf hat mit rund 40 Millionen Euro EU-Geld satte vier Millionen Euro mehr als Oberhausen erhalten. Das beweist: Manche in der CDU haben den Mund zu voll genommen."
Die genaue Verteilung der EU-Fördermittel für NRW aus Brüssel finden Sie auf der Homepage der Landesregierung unter folgendem Link:
http://www.presseservice.nrw.de/presse2007/03_2007/070320MBEA.php


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