Pressemitteilung:

  • 06. März 2007

Norbert Römer: CDU-Atompolitik nein danke

"Auch durch ständige Wiederholung wird die Idee einer Generalrevision des Atomausstiegs nicht besser", erklärte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Norbert Römer, zu der Forderung der nordrhein-westfälischen CDU-Abgeordneten des Europäischen Parlaments und des Landtags heute in Düsseldorf. Es zeuge von einer konsequenten Ahnungslosigkeit, so Römer, wenn die CDU den Wiedereinstieg in die Atomenergie mit der unsicheren Versorgungslage beim Öl begründe. "Auch die CDU sollte endlich zur Kenntnis nehmen, dass Autos keine Atomenergie tanken und Chemiegrundstoffe nicht aus Kernkraft hergestellt werden", betonte der Fraktionsvize und stellte weiter klar: "Die SPD-Fraktion steht zu ihren eindeutigen Beschlüssen und zur Koalitionsvereinbarung in Berlin: Am Atomausstieg wird nicht gerüttelt."

Es sei erschreckend konzeptlos, dass der CDU in NRW als einzige Antwort auf die wirklich drängenden globalen Fragen des Klimaschutzes die Atomkraft einfalle. "Dabei sind sich alle Experten einig, dass es jetzt vor allem auf mehr Energieeffizienz und den dringenden Ausbau der erneuerbaren Energien ankommt", so Römer weiter. "Wir erwarten, dass der Ministerpräsident endlich erklärt, welchen Beitrag die Atomenergie zum nordrhein-westfälischen Energiemix nach Ansicht der schwarz-gelben Landesregierung zukünftig haben soll", stellte Römer fest. Es sei feige, den Menschen in Nordrhein-Westfalen nicht endlich reinen Wein zu den Atomplänen der Landesregierung einzuschenken.