Pressemitteilung:
Karsten Rudolph: Aus dem bösen Wolf wird jetzt auch noch Chaos-Wolf
Karsten Rudolph, innerpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion
Die genauen Auswirkungen der Gesetzesnovelle müssten erst noch geprüft werden. Dies sei, so Rudolph, angesichts der chaotischen Pressekonferenz des Innenministers nur schwer möglich. Rudolph: "Klar ist aber, dass die Beschäftigten weiter massiv verunsichert werden. Im Ergebnis sind die Regelungen überflüssig und eine erste Bewertung lässt befürchten, dass den Beschäftigten künftig nur noch der Weg vor das Arbeitsgericht bleibt, um ihre Interessen zu wahren." Die Verunsicherung werde auch durch die Ankündigung des Ministers verstärkt, die Mitbestimmung im Rahmen einer Auffanggesellschaft für den Öffentlichen Dienst weiter abzubauen. "Um Versetzungen in das so genannte Personaleinsatzmanagement zu ermöglichen, hat Wolf bereits angekündigt, dass es zeitnah weitere gesetzliche Regelungen bei der Mitbestimmung geben wird. Ein solcher Umgang mit den Betroffenen Menschen ist empörend", sagte Rudolph.


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