Pressemitteilung:
Ute Schäfer: CDU diffamiert Gesamtschulen um Stellenabbau zu rechtfertigen
Als "abenteuerlich" bezeichnete die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Sch&228;fer, den Versuch der CDU, die Gesamtschulen zu diffamieren, um den Stellenabbau von Schulministerin Barbara Sommer zu rechtfertigen. "Ministerin Sommer hat vor kurzem ohne jede rechtliche Grundlage die Streichung von Schulleiterentlastungen an den Gesamtschulen im Umfang von 120 Lehrerstellen verkündet. Nun behauptet die CDU-Fraktion, dass die Leistungen von Schülerinnen und Schülern an Gesamtschulen grundsätzlich deutlich schlechter seien. Das ist mal wieder nicht nur eine haltlose Anschuldigung, sondern widerspricht auch dem, was das eigene Schulministerium erst vor wenigen Tagen der Öffentlichkeit erklärt hat", sagte Schäfer.In der Pressekonferenz zum Probelauf der zentralen Abschlussprüfungen wurde vom Ministerium ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Unterschiede zwischen Gymnasien und Gesamtschulen lediglich gering seien, obwohl Gesamtschulen eine schwierigere Schülerschaft habe, berichtete Schäfer. Es gebe also keinen Grund, die Gesamtschule zu diskriminieren, hieß es wörtlich.
"Es bleibt dabei: Der Probelauf hat bewiesen, dass die noch von der alten Landesregierung bereits 1998 gestartete Qualitätssicherung des Abiturs gegriffen hat und die Unterschiede, die früher zwischen Gymnasium und Gesamtschule bestanden, nahezu aufgehoben sind.
Die falsche Darstellung der CDU, es seien Berichte über Vergleiche zwischen Gymnasium und esamtschule verschleiert worden, weise ich entschieden zurück. Ein Blick in die Landtagsdokumentation hätte genügt, um festzustellen, dass Berichte veröffentlicht wurden", so die sozialdemokratische Bildungspolitikerin abschließend.
Der Bericht "Zusammenfassende Auswertung des Verfahrens zur Qualitätssicherung im Abitur 2003" ist z.B. dem Landtag am 30. Januar 2004 zugeleitet worden und kann über die öffentlichen Seiten des Landtags abgerufen werden (Vorlage 13/2669).

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