Pressemitteilung:

  • 16. August 2006

Ute Schäfer: Konzeptionslosigkeit der Landesregierung schadet den Schulen

"Für die Landesregierung zählt in der Schulpolitik nur Ideologie statt Vernunft. So versprach Ministerin Sommer, das Landesinstitut für Schule in Soest nicht aufzulösen, nun wird es auf Druck des Ministerpräsidenten zerschlagen. Dieses Chaos schadet der Qualitätsentwicklung unserer Schulen", kritisierte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Sch&228;fer, die Absicht der Landesregierung, diese Einrichtung zum Ende des Jahres zu schließen. Noch im Dezember vergangenen Jahres hatte Schulministerin Barbara Sommer im zuständigen Landtagsausschuss zugesichert, dass das Landesinstitut mit einem neuen Konzept fortgeführt werde.

Stattdessen hat das Landeskabinett beschlossen, das Landesinstitut zusammen mit über 40 weiteren Landesbehörden zu schließen. "Die Landesregierung stiehlt sich aus der Verantwortung für die so wichtige Lehrerfortbildung. Curriculumentwicklung, die zentralen Abschlussprüfungen und die Lernstandserhebungen hängen im luftleeren Raum. Das ist Aktionismus pur ohne jegliches Konzept - verantwortet durch eine Ministerin, die ihre Anweisungen aus der Staatskanzlei bekommt", erklärte Schäfer.