Pressemitteilung:
Groschek: RAG-Börsengang darf nicht zum Ausverkauf am Wühltisch werden
PM 52/2006
Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD
Wenn Herr Weisbrich als stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU-Landtagsfraktion mit Blick auf den Börsengang den Sommerschlussverkauf des RAG-Konzernz fordert, dann zeugt das nicht von Sachkenntnis, sondern von ideologischen Scheuklappen.
Ein strukturstarker RAG-Konzern bleibt unverzichtbar für den Strukturwandel im Revier.
Arbeits- und Ausbildungsplätze und das wichtige Kompetenzfeld der HighTech-Chemie dürfen nicht verramscht werden.
Der Vorgang beweist einmal mehr, dass das Ruhrgebiet für die Rüttgers CDU unbekanntes Niemandsland bleibt.
Wer so offensichtlich leichtfertig betriebsbedingte Kündigungen in Kauf nimmt,
der zeigt, dass ihm die Menschen im Revier egal sind.


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