Pressemitteilung:

  • 13. Juli 2006

Renate Hendricks: Keine Sozialpädagogen 1. und 2. Klasse - Stellenbefristung auch an Förderschulen aufheben

"Sozialpädagogen erster und zweiter Klasse darf es an den nordrhein-westfälischen Schulen nicht geben", forderte Renate Hendricks, stellvertretende schulpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion. "Sozialpädagogen an Förderschulen müssen die gleichen Rechte erhalten wie ihre Kolleginnen und Kollegen an den Hauptschulen." Das Schulministerium müsse die Befristung der Arbeitsverträge von Sozialpädagogen an Förderschulen ebenfalls aufheben.

Das nordrhein-westfälische Schulministerium hatte Ende vergangenen Jahres angekündigt, die befristeten Arbeitsverträge der 250 Sozialpädagogen an Hauptschulen in Dauerbeschäftigungsverhältnisse umzuwandeln. Jetzt wurden Fälle von Förderschulen bekannt, an denen die Arbeitsverträge der dort beschäftigten Sozialpädagogen zum Ende des Schuljahres ausgelaufen sind.

"Die Förderschulen können wichtige Unterstützungsangebote für ihre Schülerschaft und Eltern zum Beispiel beim Übergang von der Schule in den Beruf oder bei der Integration von so genannten schulmüden Jugendlichen ohne die Arbeit der Sozialpädagogen nicht aufrechterhalten", sagte Hendricks. "Hier ist jetzt schnelles Handeln gefragt."