Pressemitteilung:
Renate Hendricks: Eltern müssen weiterhin entscheiden können, welche weiterführende Schule ihr Kind besucht
"Bei der Abschaffung des Elternwillens durch die Einführung verbindlicher Grundschulgutachten geht es der schwarz-gelben Landesregierung nicht um das Wohl der Kinder, sondern um ein fragwürdiges Selektionsprinzip. Es bedeutet eine Entmündigung der Eltern, die eigentlich noch viel stärker in den Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule eingebunden werden müssen", erklärte heute Renate Hendricks, Bildungspolitikerin der SPD-Landtagsfraktion, in der Debatte zum SPD-Antrag 'Elternrechte bewahren'. CDU und FDP raubten den Eltern das Recht, an entscheidender Stelle über den Bildungsverlauf ihrer Kinder zu bestimmen, obwohl gerade Mütter und Väter in Deutschland den stärksten Einfluss auf den Schulerfolg haben. Hendricks: "Die Eltern in Nordrhein-Westfalen haben gegen die schulpolitische Regulierungswut den schärfsten Protest angekündigt. Wir finden zu Recht. Es darf in NRW keine Aushöhlung des Elternrechtes geben."Hendricks erläuterte, dass nach Angaben von Schulministerin Sommer 90 Prozent der Schülerinnen und Schüler die richtige Schule besuchten. "Das ist ein gar nicht so schlechtes Ergebnis. Es belegt: Eltern sind eine gute Findungsinstanz. Es gibt also überhaupt keinen Grund für den schwarz-gelben Aktionismus und Dirigismus, mit dem die Eltern in ihren Rechten beschnitten werden sollen", sagte Hendricks.

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