Pressemitteilung:

  • 25. Oktober 2005

Norbert Römer: Auch Wirtschaftsministerin Thoben hat verstanden: Die Steinkohle verdient eine verlässliche Perspektive

"Mit großem Interesse habe ich die energiepolitische Wende von Wirtschaftsministerin Thoben zur Kenntnis genommen. Es wäre gut, wenn sich die Landesregierung von ihren Plänen zum Ausstieg aus der Steinkohleförderung verabschieden würde", kommentiert Norbert R&246;mer, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion den im fernen China gereiften Erkenntnisgewinn der Wirtschaftsministerin.

Wirtschaftministerin Thoben hat nach einem Pressebericht anlässlich einer Messe zur Kohletechnologie erklärt, dass die Steinkohle auch in Zukunft einen Platz im Energiemix haben könne. Wenn ein Steinkohlesockel benötigt werde, werde er auch kommen, so Thoben.

"Mit diesem Sinneswandel setzt sich die Ministerin deutlich von der FDP ab, die innerhalb der Koalition einen Kreuzzug gegen die Steinkohle führt", betonte Römer. Mit der neuen Position könnte das von der Rüttgers-Regierung aufgebaute Gespenst vom Auslaufbergbau bald der Vergangenheit angehören. Römer: "Damit bekäme der Bergbau wieder eine langfristige Perspektive. Die Bergleute könnten wieder ohne unnötig geschürte Ängste ihre Arbeit tun."

Dafür muss sich nun auch Ministerpräsident Rüttgers bei den Koalitionsverhandlungen in Berlin ohne Abstriche einsetzen.