Pressemitteilung:
Hans Theo Peschkes: Versprochene Sportschulen sind Etikettenschwindel
"Die von Schwarz-Gelb angekündigte Schaffung von fünf Sportschulen soll suggerieren, die neue Landesregierung würde sich um den Leistungssport kümmern und talentierten jungen Menschen den Weg zu einer Leistungssportkarriere öffnen; tatsächlich hat diese Schulform aber nichts mit Talentiertenförderung oder Leistungssport am Hut," erklärte der sportpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Hans Theo Peschkes. Keiner wisse, was man sich unter dem Terminus "Sportschule" vorzustellen habe, so dass dieses Versprechen völlig schwammig sei. Peschkes: "Ich fürchte, die Regierungsfraktionen haben bei den Koalitionsgesprächen völlig unreflektiert, unsachlich und ohne die fachlichen Begrifflichkeiten zu kennen, etwas abgesprochen, nur um eine Vereinbarung vorweisen zu können."Um die Defizite in den Kernsportarten Schwimmen, Leichtathletik und Turnen zu beheben, forderte Peschkes vielmehr die Einrichtung von weiteren fünf Eliteschulen des Sports. Dabei handele es sich um Schulen, die in enger Kooperation mit den Fachverbänden talentierte Kinder und Jugendliche an den Spitzensport heranführen, ohne die schulischen Interessen dabei zu vernachlässigen, erläuterte Peschkes. Diese würden vom Deutschen Sportbund das Siegel "Eliteschule des Sports" verliehen bekommen und wären echte Sportschulen. Peschkes: "Eine solche Initiative hätten wir außerordentlich begrüßt und ohne Wenn und Aber unterstützt. Aber was CDU und FDP vorhaben, ist Etikettenschwindel. Denn in den so genannten Sportschulen sollen lediglich zwei zusätzliche Sportstunden angeboten werden."

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