Meldung:
Angela Merkel macht keine gute Frauenpolitik
Folgende Anzeige wird heute in der neuen Ausgabe der Frauenzeitschrift EMMA erscheinen:Angela Merkel ist eine erfolgreiche Frau, aber viel entscheidender ist: Sie ist Vorsitzende der CDU. Beide, Frau Merkel und die CDU, haben sich noch nie besonders hervorgetan, wenn es darum ging, die Rechte der Frau zu stärken.
Als Frauenministerin im Kabinett Kohl hat Angela Merkel frauenpolitisch kaum etwas bewegt. Ganz im Gegenteil: Sie hat sich gegen eine liberalere Abtreibungsregelung ausgesprochen. Und auch der Einführung einer Quote zur Förderung der Gleichstellung von Mann und Frau erteilte sie eine Absage.
Diese Tradition des Rückschritts zeigt sich auch jüngst in der Blockade des Antidiskriminierungsgesetzes im Bundesrat durch CDU/CSU.
Angela Merkel ist Parteivorsitzende der CDU und Kanzlerkandidatin von CDU/CSU. Niemand mehr als sie verantwortet also das Wahlprogramm, mit dem CDU/CSU zu den kommenden Wahlen antreten.
Ein Programm,
Auch bei der für die meisten Frauen wichtigen Familienpolitik - insbesondere im Bereich Vereinbarkeit von Familie und Beruf - bedeuten die Pläne von Frau Merkel einen großen Rückschritt:
Angela Merkel ist eine erfolgreiche Frau. Aber als Vertreterin für Frauen- und Familienpolitik ist sie ungeeignet.
Gerhard Schröder und die SPD machen die bessere Frauenpolitik.
Die SPD ist seit ihrer Gründung vor über 140 Jahren die treibende politische Kraft für die Stärkung der Frauenrechte und die Herstellung von Chancengleichheit unter den Geschlechtern. Die Aufnahme des Gleichheitsgrundsatzes in die Verfassung, die Reform des Abtreibungsparagraphen 218, die Strafbarkeit der Vergewaltigung in der Ehe, die Einführung der &8222;Quote&8220;: Immer war es die SPD, die oft nach langem Kampf den Durchbruch erreicht hat.
Auch während der letzten 7 Jahre, in denen die SPD unter der Führung von Gerhard Schröder regiert, sind entscheidende Fortschritte in der Frauenpolitik erzielt worden. Umgesetzt, übrigens,mit einem Kabinett, in dem 6 von 13 Ministerien von Frauen geführt werden.
Für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein umfassendes Betreuungsangebot entscheidend.
Deshalb setzen wir auf:
Und wir werden das bisherige Erziehungsgeld in das so genannte Elterngeld umwandeln. Es soll für ein Jahr gezahlt werden und wird hoch genug sein, damit Familien, auch wenn sie ihre Berufstätigkeit unterbrechen, ihren Lebensstandard sichern können.
Unter der Führung von Gerhard Schröder wurde in 7 Jahren mehr für Frauen und Familien erreicht, als zuvor in 16 Jahren Kohl und unter Frauenministerin Merkel.
Sie müssen entscheiden, ob Sie eine Bundeskanzlerin haben wollen, mit der es frauen- und familienpolitisch zurückgeht in die 50er Jahre des letzten Jahrhunderts. Oder ob Sie einen Bundeskanzler wollen, der nachdrücklich unter Beweis gestellt hat, dass Frauen und Familien mit ihm bessere Chancen in unserer Gesellschaft haben.

Die NRWSPD ist auch hier aktiv: