Pressemitteilung:

  • 16. August 2005

Karsten Rudolph: Wolf muss im Ausschuss Stellung nehmen zur möglichen Manipulation der Duisburger Polizeistatistik

Der innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Karsten Rudolph, kündigte an, mögliche Manipulationen der Unfallstatistik bei der Polizei in Duisburg zum Thema der nächsten Sitzung des Innenausschusses des Landtages zu machen. Rudolph: "Die SPD wird die Manipulationsvorwürfe bei der Duisburger Polizei in der Sitzung des Innenausschusses kommende Woche auf die Tagesordnung bringen. Innenminister Wolf muss dazu umfassend Stellung nehmen. Es kann nicht wahr sein, dass versucht wird, mit Mehrfachanzeigen, Statistiken zu fälschen. Wir erwarten, dass sich der Innenminister dabei auch zu dem heute in einer Zeitung erhobenen Verdacht äußert, dass es wohl nicht nur bei der Polizei in Duisburg Versuche gibt, die Unfallstatistik zu frisieren. Es liegt in der Verantwortung des Innenministers dafür Sorge zu tragen, dass die Statistik korrekt geführt und nicht umgangen wird." Diese Tricks um an zusätzliches Personal zu kommen, gingen zu Lasten der Polizeibehörden, die ihre Unfallstatistik ehrlich führten, betonte der innenpolitische Sprecher. Rudolph: "Noch skandalöser ist es, dass so Autofahrer, die einen kleinen Blechschaden anzeigen, in unverantwortlicher Weise mit einer Anzeige wegen Unfallflucht kriminalisiert werden."