Pressemitteilung:

  • 10. August 2005

Rainer Schmeltzer: Wirtschaft muss zu ihren Verpflichtungen stehen

Wie Rainer Schmeltzer, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender, heute mitteilte, muss im Rahmen des Ausbildungspaktes die Wirtschaft ihrer Verpflichtung zur Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze nachkommen. "Wenn 30.000 zusätzliche Ausbildungsplätze in diesem Jahr geschaffen werden sollten, aber allein in Nordrhein-Westfalen schon weniger als im Vorjahr zur Verfügung stehen, dann kann das nicht auf die Einhaltung des Ausbildungspaktes seitens der Wirtschaft hinweisen".
Die Vereinbarungen können nur erfolgreich sein, wenn alle Beteiligten sich an ihren Inhalten orientieren und ihren Verpflichtungen nachkommen.
Sollten bis Ende des Jahres nicht die vereinbarten Ausbildungsplätze zur Verfügung gestellt werden, dann muss nach Meinung von Schmeltzer Zweifel an dem Willen der Wirtschaft geäußert werden. Ein Nachdenken innerhalb der Gremien muss dann erfolgen, um im Sinne der Ausbildungsplatz suchenden Jugendlichen zu einer Lösung zu gelangen.
Nach Meinung Schmeltzer´s reiche es nicht aus, wenn der Minister einige Positivbeispiele herausstelle, vielmehr müsse er an diejenigen herantreten, die ihrer Ausbildungsverpflichtung nicht nachkommen. Eine Profilierungstour schaffe keine zusätzlichen Ausbildungsplätze, wie dies in der Vergangenheit von Wolfgang Clement, Peer Steinbrück und Harald Schartau praktiziert wurde.