Pressemitteilung:
Edgar Moron: Am 22. Mai 2005: Aus Liebe zu NRW, nicht Rüttgers wählen Peer Steinbrück ist der klare Sieger des ersten TV-Duells
"Rüttgers hat wieder einmal gezeigt, dass er nicht kompetent ist, dass er keinen klaren Standpunkt hat und dass er den Menschen nicht die Wahrheit sagt", kommentiert SPD-Fraktionsvorsitzender Edgar Moron das erste Fernsehduell zwischen Ministerpräsident Peer Steinbrück und CDU-Oppositionsführer Jürgen Rüttgers. Die FORSA-Umfrage direkt nach dem TV-Duell habe das mit 48 zu 24 Punkten für den Ministerpräsidenten bestätigt. Außerdem sei Peer Steinbrück der sympathischere Mensch. Laut Infratest dimap würden 44 Prozent der Menschen lieber ein Bier mit ihm trinken, als mit Rüttgers, der nur auf 25 Sympathiepunkte komme.Moron wirft Rüttgers vor, die Menschen hinters Licht führen zu wollen. "Rüttgers Behauptung, es gebe keine Zuschüsse mehr für Therapeuten bei den Körperbehindertenschulen, ist an den Haaren herbeigezogen und falsch", stellt Edgar Moron fest. Das Land habe die Kosten für das therapeutische Personal bis 2002 übernommen. Seit 2003 würden sie von den Landschaftsverbänden finanziert. Es fehle kein einziger Cent für diese wichtige Aufgabe. Auffallend sei auch gewesen, dass Rüttgers im TV-Duell nicht mehr von einer Million Jobs geredet habe, die er Anfang des Jahres noch versprochen habe. Und an keinem einzigen Punkt habe er gesagt, welche Leistungen des Landes er im Haushalt konkret streichen wolle.
Rüttgers einziges politisches Ziel sei es, Peer Steinbrück abzulösen. Das sei zu wenig. Konzepte für eine gute Zukunft des Landes habe er nicht. "Rüttgers laviert, er hat keine Sachkompetenz, er sagt den Menschen nicht die Wahrheit", kritisierte Moron. Dieser Politiker erfülle nicht die Voraussetzungen für einen Ministerpräsidenten, schon gar nicht für ein so großes und wichtiges Land wie Nordrhein-Westfalen. Deshalb könne es bei der Landtagswahl am 22. Mai 2005 nur heißen: "Aus Liebe zu NRW - Nicht Rüttgers Wählen."

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