Pressemitteilung:

  • 28. April 2005

Gisela Walsken: Linssen kennt die Pläne seiner eigenen Partei nicht

"Helmut Linssen kennt die Pläne seiner eigenen Partei nicht", wies die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und finanzpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion die Behauptung Linssens zurück, die CDU wolle die Sparkassen nicht privatisieren. Linssens Fraktionskollege und Finanzsprecher der CDU im Landtag, Diegel, habe noch im Oktober 2004 im "Handelsblatt" eine Privatisierung der Sparkassen gefordert. Die NRW-Bundestagsabgeordnete und Bankenexpertin der CDU, Hildegard Müller, habe in einem Papier für den CDU-Bundesparteitag 2004 von einem "erheblichen Privatisierungskapital, primär im Banken- und Sparkassenbereich" geschrieben. Zu den Verfechtern einer Sparkassenprivatisierung gehöre auch der Düsseldorfer CDU-Obermeister Erwin.

Der Blackout Linssens sei peinlich, kommentierte Gisela Walsken. Er habe dem SPD-Generalsekretär Groschek sogar "Verhetzung" vorgeworfen, weil der die Privatisierungspläne der CDU kritisiert habe. Diese Attacke sei unwürdig und unter dem Niveau Linssens.