Pressemitteilung:
Manfred Degen: Neue Prüfungsordnung bietet Schülern grössere Chancen auf das Abitur
Die Koalitionsfraktionen haben heute in der letzten Sitzung des Schulausschusses in dieser Legislaturperiode die neue Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Sekundarstufe I beschlossen. "Mit diesem Beschluss haben wir die richtigen Konsequenzen aus PISA gezogen. Alle nordrhein-westfälischen Schülerinnen und Schüler in allen Schulformen erhalten ab dem kommenden Schuljahr in den Klassen 5 bis 10 mehr Unterricht. Das ist die Grundlage für mehr Förderung und verbessert damit auch die Chancen, den Weg in die Oberstufe und zum Abitur erfolgreich zu absolvieren." Das erklärte Manfred Degen, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. In Verbindung mit den weiteren Maßnahmen, beispielsweise dem Einführungsjahr in die gymnasiale Oberstufe, werde eine größere Durchlässigkeit innerhalb des Schulsystems geschaffen, stellte Degen fest. Dem durch PISA aufgezeigten Missstand, dass Haupt, Real- und Gesamtschüler faktisch nur in einer sehr geringen Anzahl nach der Sekundarstufe I in die Oberstufe wechselten, sei damit entscheidend entgegen getreten.Degen ergänzte, dass mit der neuen Ausbildungs- und Prüfungsordnung nun das Abitur nach zwölf Schuljahren der Regelfall sei. "Dabei erhalten wir durch die Ausweitung der Unterrichtszeit in der Sekundarstufe I die Ausbildungsqualität, nutzen die Schuljahre besser und gehen verantwortlich mit der Lebenszeit junger Menschen um", sagte Degen. Insgesamt seien für die Umsetzung des ganzen Maßnahmenkataloges bis zum Jahre 2012 fast 4.000 zusätzliche Lehrerstellen notwendig. "Auch wenn in den anderen Ländern die Bildungsetats gekürzt werden, wir werden in Nordrhein-Westfalen diese zusätzlichen Stellen schaffen", kündigte Degen an. Schließlich habe die SPD-Landtagsfraktion auch in der jetzt auslaufenden Legislaturperiode nicht an der Bildung gespart. In den letzten fünf Jahren seien bereits 4.100 neue Lehrerstellen geschaffen und der Schuletat im Landeshaushalt um 17 Prozent gesteigert worden, berichtete Degen.

Die NRWSPD ist auch hier aktiv: