Pressemitteilung:
Zur heutigen Rede des CDU-Landesvorsitzenden Jürgen Rüttgers auf dem CDU-Bundesparteitag erklärt der Generalsekretär der NRWSPD, Michael Groschek:
Michael Groschek: Rüttgers hat nichts zu sagen
PM 131/2004
Nicht mehr als pflichtgemäßen Beifall erhielt Rüttgers von den Delegierten. Denn selbst von den eigenen Leuten weiß auch nach dem heutigen Tag niemand, was und wohin der Mann eigentlich will.
Inhaltlich glich seine Rede einem abgegriffenen Warenhauskatalog. Vom Feldhamster bis zu einem diffusen Patriotismus-Begriff: Jürgen Rüttgers hatte für alle etwas zu bieten.
Gesagt hat er dabei nichts.
Seine ausladenden Bemerkungen zu den Werten in unserem Land sind ein Beleg dafür, dass der Union in NRW die Themen fehlen. Die absurde Debatte, in welcher Parteien die besseren Deutschen zu Hause seien, wird dem CDU-Kandidaten nichts nutzen. Es mangelt an Substanz. Es mangelt an Kompetenz. Es mangelt an Allem.
Jürgen Rüttgers hat in seiner Rede bedauert, dass er den Delegierten aus Zeitgründen nicht die Schönheiten des Landes NRW, das Siegerland, die Eifel, oder den Teutoburger Wald zeigen könne. Nach der Landtagswahl am 22. Mai wird er hierzu reichlich Gelegenheit haben.

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