Pressemitteilung:

  • 30. September 2004

Brigitte Speth: Rettet die Schulen vor der CDU

"Wer wie die CDU kein eigenes bildungspolitisches Konzept hat, ist anscheinend nur noch fähig mit Falschaussagen und Verzerrungen der Wirklichkeit die Menschen zu verunsichern. Die so genannte landesweite Bildungskampagne der nordrhein-westfälischen CDU ist ein hilfloser Versuch Stimmung zu machen." Das erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Brigitte Speth. Während die SPD-Landtagsfraktion nicht erst seit PISA mit Hochdruck an der Verbesserung und der Weiterentwicklung der nordrhein-westfälischen Schulen arbeite, entziehe sich die CDU jeder konstruktiven Diskussion. "Stattdessen baut die CDU den Popanz einer Einheitsschule auf, die niemand will", stellte Speth fest. Das einzige was die CDU wirklich wolle, sei, dass alles beim Alten bleibe. Speth: "Wir müssen die Schulen vor den rückwärtsgewandten Vorstellungen der CDU retten."

Speth betonte, dass SPD-Landtagsfraktion und Landesregierung konsequent daran arbeiteten, die Schulen in NRW besser zu machen. Dies geschehe gemeinsam mit Eltern, Schülern und Lehrern. Zu den bildungspolitischen Zielen gehörten die Verbesserung der Qualität jeder einzelnen Schule, die individuelle Förderung der Kinder, Chancengleichheit auf den bestmöglichen Abschluss und eine gesicherte Lehrerversorgung. "Daher haben wir in NRW, im Gegensatz zu den anderen Bundesländern, trotz der schwierigen Haushaltslage im Doppelhaushalt 2004/2005 1000 neue Lehrerstellen geschaffen und besetzen jede frei werdende Lehrerstelle neu", sagte Speth abschließend.