Pressemitteilung:
Edgar Moron: Auch für die Energiesicherheit hat die Union kein Konzept
"Die CDU/CSU hat auch für die Zukunft der Energieversorgung in Deutschland kein verantwortbares Konzept", erklärte SPD-Fraktionsvorsitzender Edgar Moron. Der bayerische Ministerpräsident Stoiber wolle in den Bau neuer Kernkraftwerke einsteigen, sein neuer Freund, der NRW-CDU-Vorsitzende Rüttgers, wolle aus der heimischen Kohleförderung aussteigen. Und der Nutzung regenerativer Energien stünden beide ablehnend kritisch gegenüber. "Das ist kein Konzept, das Energiesicherheit garantiert, das ist auch kein Konzept, das von der Bevölkerung akzeptiert wird", kommentierte Moron.Energiepolitik müsse langfristigen Strategien folgen. Nervöser oder sogar populistischer Aktionismus angesichts der aktuellen Ölpreise, sorge nicht für mehr Versorgungssicherheit sondern sei wirtschaftsschädlich. Der Ruf nach neuen Kernkraftwerken, obwohl es noch immer kein Endlager für atomaren Abfall in Deutschland gebe, dokumentiere zudem die energiepolitische Kurzsichtigkeit der Union, betonte Moron. Zukunftsweisende Energiepolitik setze auf die Nutzung heimischer Energiereserven, auf die verstärkte Nutzung regenerativer Energien, auf Energiesparen und auf hocheffiziente Energieerzeugung. "Wir brauchen nicht den Neueinstieg in die Kernenergie sondern mehr Unabhängigkeit vom Öl", sagte Edgar Moron. Mit Technologien für sparsamen Energieeinsatz und hocheffiziente Energieerzeugung werde Nordrhein-Westfalen seine energiepolitische Vorreiterrolle festigen und industrielle Wertschöpfung sichern.

Die NRWSPD ist auch hier aktiv: