Pressemitteilung:
Der Kommunal-Konvent der NRWSPD in Oberhausen: Aufbruchssignal für den Kommunalwahlkampf 2004
Begeisternde Rede von Ministerpräsident Peer Steinbrück.
Der erfolgreiche Kommunal-Konvent in Oberhausen am 24. April &8211; fünf Monate vor der Kommunalwahl - war das große, landesweite Aufbruchsignal für die NRWSPD in den Kommunalwahlkampf. Ministerpräsident Peer Steinbrück zeigte sich zuversichtlich, bei den Kommunalwahlen im September Mehrheiten für die SPD in den Rathäusern zu gewinnen. "Wir haben die besseren Kandidatinnen und Kandidaten", sagte Peer Steinbrück in einer kämpferischen Rede, und "wir werden das Ergebnis von 1999 revidieren". Mit den vielen neuen jungen Kandidaten und der großen Anzahl der zur Kommunalwahl antretenden Frauen habe die NRWSPD ein "attraktives Profil". Steinbrück erinnerte auch an die von der SPD gewonnenen Nachwahlen in Halle, Ennepe-Ruhr, Vlotho, Kamen und Mülheim. "Die Erfahrung aus den letzten Wochen und Tagen zeigen : Überall im Land wächst diese Aufbruchstimmung. Unsere Leute kämpfen, sie wollen, dass das Ergebnis von 1999 eine Episode bleibt. Wir haben eine echte Chance, im Herbst deutlich nach vorn zu kommen".Ministerpräsident Peer Steinbrück nannte 7 Gründe, warum die NRWSPD besser aufgestellt ist als die CDU:
1. Wir haben die besseren Leute.
2. Die Zukunft gehört engagierten Frauen.
3. Wir haben die Kraft zur Erneuerung.
4. Sicher leben in NRW.
5. Wir machen Land und Städte familien- und kinderfreundlicher.
6. Unsere Kommunen brauchen gesunde Finanzen.
7. Die CDU will den Sozialstaat abbauen.
Wir dokumentieren die Rede von Peer Steinbrück in Auszügen:
(Es gilt das gesprochene Wort)
1.Wir haben die besseren Leute. NRWSPD
Wir haben die besseren Leute. Einige davon haben schon gewonnen. Selbst unter schwersten Umständen in den unterschiedlichen Regionen bei verschiedenen Urwahlen:
Eins ist nach dem gegenwärtigen Stand der Nominierungen festzustellen:
Wir &8211; die NRWSPD - haben die Kraft zur Erneuerung bewiesen, mit vielen jungen Kandidatinnen und Kandidaten.
Nur vier Beispiele:
Und ich mahne zu Selbstbewusstsein. Immer darauf hinweisen: Wir machen die bessere Politik vor Ort:
Unter den 20 sichersten Städten im Bundesgebiet ab 100.000 Einwohner liegen 15 in Nordrhein-Westfalen, davon auf den ersten 3 Plätzen die Städte Bergisch Gladbach, Mülheim und Solingen.
Unter den 20 sichersten Städten im Bundesgebiet ab 200.000 Einwohner liegen 11 in Nordrhein-Westfalen, davon auf den ersten 5 Plätzen die Städte Bielefeld, Wuppertal, Gelsenkirchen, Hagen und Duisburg.
5. Wir machen Land und Städte familien- und kinderfreundlicher.
Das heisst konkret:
Das schafft kein anderes Bundesland.
Die CDU soll uns das Land nennen, das sich damit auch nur annähernd vergleichen kann!
Ich wette, dass die CDU-Bürgermeister, die heute noch den Hort-Initiativen Beifall spenden, sich schon bald mit den offenen Ganztagsschulen schmücken wollen.
Aber dann sagt es auch: Das waren wir, die Sozis, die das gemacht haben. Die CDU hat im Landtag dagegen gestimmt.
Mir ist wichtig zu betonen: Nach &8222;Pisa&8220; hat NRW inzwischen ein abgestimmtes, in sich schlüssiges Konzept vorzuweisen:
Darum auch Abitur künftig in 12 Jahren.
Mit diesem Konzept können wir uns nicht nur sehen lassen, damit können und müssen wir Punkte machen.
6. Unsere Kommunen brauchen gesunde Finanzen.
Wir stehen zur Entlastung der Städte, Gemeinden und Kreise. Rüttgers will stattdessen die Gewerbesteuer abschaffen.
Für mich ist ganz klar: Aus Hartz IV dürfen keine neuen Belastungen entstehen, im Gegenteil: die versprochenen 2, 5 Mrd. &8364; müssen realisiert werden.
Ich bin Franz Müntefering dankbar, dass er das in Bochum klar gemacht hat.
7. Die CDU will den Sozialstaat abbauen
Die CDU will den Sozialstaat abbauen Obwohl die Kommunen seit drei Jahren einen harten Sparkurs fahren, stehen die meisten von ihnen finanziell mit dem Rücken zur Wand. Wir werden als SPD zunehmend wieder anerkannt als die Reformkraft in Deutschland. Als diejenigen, die Kurs gehalten haben und die unser Land nach jahrzehntelangen Versäumnissen von Grund auf erneuern. Wir bauen den Sozialstaat um - aus einem einzigen Grund: Damit es ihn auch in 20, 30 Jahren noch geben kann.
Die Union will ihn abbauen - weil sie ihn so nie wollte. Einschließlich der Rechte für Arbeitnehmer.
Die CDU-Debatte um die Sozialstaatsreform zeigt: Die können nicht einmal mit Geld umgehen. Schon die Kopfpauschale ist absolut nicht finanzierbar. Das gilt auch für vieles andere:
Die Idee der Kopfpauschale, die Merkel von Herzog übernommen hat, ist eine Meisterleistung der Ungerechtigkeit. Nach dem Motto: Hausmeister und Vorstand sind vor dem Herrgott gleich, darum sollen sie auch den gleichen Beitrag zahlen.
Alles in Allem: Wir haben gute Argumente für die vor uns liegenden Wahlen, nicht nur im Herbst in den Kommunen, sondern schon zuvor am 13. Juni bei den Europawahlen und dann im kommenden Jahr, am 22. Mai, im Land.
Die zentrale Entscheidung am 13. Juni heißt:
Unsere Antwort heißt zweimal Ja!
Darum müssen wir den Leuten in den nächsten Wochen deutlich sagen:
Gerhard Schröder ist der Garant dafür, dass deutsche Außenpolitik verlässliche Friedenspolitik bleibt und sich nicht zu Abenteuern verleiten lässt.







Die NRWSPD ist auch hier aktiv: