Pressemitteilung:
SPD-Generalsekretär Michael Groschek fordert von Düsseldorfs OB Joachim Erwin:
Karten auf den Tisch
Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD
Joachim Erwin ist (noch) Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf und muss deshalb besonders sorgfältig mit Pressefreiheit, Einhaltung von Steuergesetzen und Öffentlichkeit umgehen.
Unterstellt, die Erwin-Millionen in Luxemburg sind legale Spekulationsgewinne,
dann gibt es keinen vernünftigen Grund, warum Herr Erwin nicht längst die Öffentlichkeit umfassend und ehrlich informiert hat.
Karten auf den Tisch, dann ist Schluss mit allen Spekulationen in der Grauzone.
Dass Herr Erwin stattdessen nach einer Hausdurchsuchung bei einem Mitglied der Landespressekonferenz rufen lässt, zeigt ein gebrochenes Verhältnis zur Pressefreiheit.
Auffallend unauffällig versucht die Landes-CDU in der Angelegenheit CDU-intern graue Maus zu geben, als hätte es die Affären um Trienekens, Schreiber, Blömer und Bietmann nicht gegeben.
Mit haltlosen Vorwürfen gegen die Landesregierung stiehlt sich auch CDU-Chef Rüttgers aus seiner Verantwortung.
Ablenken statt Aufklären ist die Handlungsmaxime der Union: In Düsseldorf wie zuvor schon bei ihren Skandalfällen in Bonn, Köln und andernorts. Den Worten sind nirgends Taten gefolgt. Beschämend.

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