Pressemitteilung:

  • 01. Oktober 2003

Wolfgang Große-Brömer: "Das Abitur nach zwölf Jahren wird die Regel"


„Wir wollen, dass das Abitur nach zwölf Schuljahren der Regelfall wird“, unterstrich Wolfgang Große Brömer die Position der SPD-Fraktion. Bei der Debatte des Landtags zur Schulzeitverkürzung erklärte Große Brömer, dass mit dem Düsseldorfer Signal die Weichen für die generelle Schulzeitverkürzung gestellt seien. Als wesentliche Eckpfeiler nannte der SPD-Politiker die vorschulische Erziehung, die Offene Ganztagsgrundschule und den Englischunterricht ab der dritten Klasse. Große Brömer: „Wir wollen das Abitur nach zwölf Jahren, wir wollen aber auch weiterhin ein Abitur auf qualitativ hohem Niveau“, betonte Große Brömer.

Mit den Eckpunkten zu den Landeshaushalten 2004/2005 habe die Landesregierung den hohen Stellenwert der Bildung in NRW unterstrichen. Trotz der finanziellen Probleme bildeten Schule und Unterrichtsversorgung den zentralen Schwerpunkt. „Wir sparen im Landeshaushalt an anderen Stellen, damit nicht an der Schule gespart werden muss“, bekräftigte der SPD-Parlamentarier. Im nächsten Jahr würden wiederum 1000 Lehrerinnen und Lehrer zusätzlich eingestellt. Dass Lehrerinnen und Lehrer eine Unterrichtsstunde pro Woche mehr unterrichteten, komme direkt den Kindern und Jugendlichen zugute.

SPD-Fraktion und Landesregierung hätten die Voraussetzung dafür geschaffen, dass Schülerinnen und Schüler schon heute an verschiedenen Stellen ihrer schulischen Laufbahn die Chance zur Schulzeitverkürzung haben: In den Eingangsklassen der Grundschule, in den Profil-Klassen an den Gymnasien oder durch die Option, die elfte Jahrgangsstufe zu überspringen. „Dabei muss im Ergebnis aber immer der Bildungsstandard gehalten und die Qualität gesichert bleiben“, erklärte der Schulpolitiker abschließend.