Meldungsarchiv
Meldungsarchiv
Dezember 2006
Bodo Wißen: Ausbau des ÖPNV ist die beste Umweltpolitik

Hans Theo Peschkes: Land soll gezielt Nachwuchssportlern berufliche Perspektiven eröffnen

Ralf Jäger: NRW-Justizministerin erweist sich erneut als Papiertiger
"Die von Justizministerin Müller-Piepenkötter heute vorgestellte Studie 'Gewalt unter Gefangene' beruht ausschließlich auf der Auswertung von Personalakten und beschreibt nicht die Wirklichkeit in den nordrhein-westfälischen Haftanstalten. Einmal mehr handelt die Ministerin bürokratisch und ohne Fingerspitzengefühl", erklärte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ralf Jäger. Ihre Schlussfolgerung, die Gewalt würde von außen in die Gefängnisse hinein getragen, sei eine Zumutung. Jäger: "Es ist ein Irrwitz zu glauben, wenn die Außenwelt nicht so böse wäre, ginge es in den Gefängnissen friedlicher zu."Marc Jan Eumann: Expertenkritik kann die Rüttgers-Regierung nicht ertragen

Bodo Wißen: Wittke gefährdet mit Monster-Trucks Autobahnverkehr

Rainer Bischoff: Programm 'Teilhabe für alle' ist kalter Kaffee

Franz Müntefering zu Besuch bei der SPD-Landtagsfraktion

Bodo Wißen: Bund gibt 20 Millionen Euro für die Planung des Rhein-Ruhr-Express
Die SPD-Landtagsfraktion begrüßt die für morgen vorgesehne Unterzeichnung der Planungsvereinbarung zum Rhein-Ruhr-Express (RRX). "Die im vergangenen Jahr getroffene Rahmenvereinbarung zwischen der damaligen SPD-geführten Landesregierung, der Deutschen Bahn und dem Bund war der erste zentrale Schritt zur Realisierung des Rhein-Ruhr-Express, dem nun konsequenterweise die Planungsvereinbarung folgt", erklärte der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Bodo Wißen.Bernd Fauelenbach zu den Ergebnissen der Landesparteiratssitzung am 16.12.2006
Der Vorsitzende des Landesparteirates, Prof. Dr. Bernd Faulenbach, erklärt zur heutigen Sitzung des Landesparteirats:Der Landesparteirat hat heute intensiv über die personellen Veränderungen an der Spitze der NRWSPD sowie über das künftige Grundsatzprogramm der SPD beraten.
Dazu ist folgendes festzustellen:
1) Die Diskussionsteilnehmer bedauerten den Amtsverzicht von Jochen Dieckmann. Ihm wurde einmütig für seine selbstlose Arbeit in einer für die NRWSPD besonders schwierigen Phase gedankt. Der von ihm wesentlich mit angestoßene Prozess einer Aktivierung und Erneuerung der Partei wird engagiert fortgesetzt werden.
Pressestatement von Jochen Dieckmann und Hannelore Kraft, im Anschluss an die Vorstandssitzung am 16.12.06 in Bochum
Statement des Landesvorsitzenden der NRWSPD, Jochen Dieckmann:„Meine Damen und Herren,
der Landesvorstand der SPD Nordrhein-Westfalen hat Hannelore Kraft einstimmig für das Amt der Landesvorsitzenden der SPD in Nordrhein-Westfalen nominiert. Der Landesvorstand hat ebenso einstimmig dem Parteitag vorgeschlagen, Hannelore Kraft zur Spitzenkandidatin für die Landtagswahl 2010 zu nominieren. Wir sind überzeugt, dass wir damit hervorragende Chancen haben, die politische Auseinandersetzung mit der Landesregierung zu gewinnen.
Hannelore Kraft als neue Landesvorsitzende der NRWSPD nominiert

Landesregierung zwingt finanzschwache Kommunen zur Erhöhung der Elternbeiträge
Die Kommunen mit Haushaltssicherungskonzepten und Kommunen im Nothaushaltsrecht werden durch die Kommunalaufsicht gezwungen, die Elternbeiträge zu erhöhen.Damit wird deutlich, was hinter dem vom Ministerpräsidenten ausgerufenen „Jahr des Kindes“ steckt: Nicht mehr Freiheit für die Kommunen bei der Gestaltung der Beiträge, sondern Zwang zur Beitragerhöhung für Familien und Kinder.
Dies trifft die Ärmsten: Die Kommunen, die sich in schwierigen Haushaltssituationen befinden. Die Menschen in diesen Kommunen, die häufig über geringere Einkommen verfügen. Die herbeigeführte Situation führt quasi zu einem Sonderbeitrag von Eltern, die in genau dem Umfang zahlen müssen, in dem das Land streicht - also direkt in den Sparstrumpf der Landesregierung...
Rainer Schmeltzer und Ralf Jäger: Landesregierung hat bei der Wohngelderstattung schlecht für NRW-Kommunen verhandelt
Am morgigen 15. Dezember behandelt der Bundesrat eine Änderung des SGB II, auf dessen Grundlage die Kommunen einen Ausgleich ihrer Wohngeld- und Heizkosten für ALG-II-Empfänger erstattet bekommen sollen. Dem Gesetz zu Folge bekommen die Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen 31,2 Prozent ihrer Kosten ersetzt. Kommunen in anderen Bundesländern kommen deutlich besser weg. Sie erhalten bis zu 41,2 Prozent ihrer Kosten erstattet. Rainer Schmeltzer, arbeitsmarktpolitischer Sprecher und stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion: "Eine offensichtliche Benachteiligung unserer Kommunen können wir nicht hinnehmen. Der Arbeitsminister hat sich über den Tisch ziehen lassen, auch wenn er das Gegenteil behauptet."Peer Steinbrück begrüßt Kandidatur von Hannelore Kraft

Ich freue mich über die Kandidatur von Hannelore Kraft zum Vorsitz der NRWSPD. Damit rückt erstmals eine starke Frau an die Spitze der Landespartei. Ich bin überzeugt, dass die Bündelung von Partei- und Fraktionsvorsitz der SPD ein klares Gesicht und ein starkes politisches Gewicht in Nordrhein-Westfalen geben wird.
Kurt Beck begrüßt Kandidatur von Hannelore Kraft

Ich respektiere die persönliche Entscheidung von Jochen Dieckmann und wünsche ihm viel Erfolg und alles Gute für seine weitere Zukunft. Das Präsidium der NRW-SPD hat eine schnelle und gute Entscheidung getroffen, Hannelore Kraft zu bitten, für den Landesvorsitz der SPD zu kandidieren. Das begrüße ich ausdrücklich.
Hubertus Heil: Kraft für Nordrhein-Westfalen

Ich danke Jochen Dieckmann für seine gute Arbeit in einer schwierigen Phase der SPD in Nordrhein-Westfalen. Er hat gemeinsam mit Hannelore Kraft die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Neuanfang geschaffen. Daher ist es richtig und wichtig, dass Hannelore Kraft nun für den Landesvorsitz kandidiert und dabei die Rückendeckung des Präsidiums und der Fraktion der SPD in Nordrhein-Westfalen hat.
SPD-Unterbezirksvorsitzende: Unterstützung für Hannelore Kraft
Nach dem von Jochen Dieckmann angekündigten Rückzug vom Amt des Parteivorsitzenden haben sich heute spontan zahlreiche Unterbezirks-Vorsitzende für eine Kandidatur von Hannelore Kraft für das Amt der Vorsitzenden der NRWSPD ausgesprochen. Die Erklärung hat folgenden Wortlaut:"Wir unterstützen eine Kandidatur von Hannelore Kraft für das Amt der Vorsitzenden der NRWSPD auf einem Parteitag im Frühjahr 2007. Es gibt eine starke Zustimmung für Hannelore Kraft in der nordrhein-westfälischen SPD. Wir gehen davon aus, dass sie am kommenden Samstag vom Landesvorstand mit großer Mehrheit für das Amt der Vorsitzenden nominiert wird."
Jochen Dieckmann tritt als Landesvorsitzender der NRWSPD zurück – Hannelore Kraft soll Vorsitz übernehmen

Groschek: Novellierung des RVR-Gesetzes schadet dem Ruhrgebiet

Herrn Lammert kann man über die besinnlichen Feiertage nur viel Zeit zur politischen Besinnung wünschen. Die heutige Erklärung ist wieder einmal der missglückte Versuch mit penetrantem Schlechtreden als wandelnder Zeigefinger Profil zu zeigen. Er bejaht Verschlechterungen für die Städte im Ruhrgebiet und handelt als Saboteur an der Wirtschaftsförderung.
Die Vorstellungen der Landesregierung zur Veränderung des Regionalverbands Ruhr (RVR) sollen das Ruhrgebiet schwächen. Parteitaktik zu Lasten der Menschen an der Ruhr ist die schwarz-gelbe Kompassnadel. Mit der Novellierung des RVR-Gesetzes will die Landesregierung die gewählten Mehrheiten und die Repräsentanten der Städte ins Abseits stellen.
Hans Theo Peschkes: NRW-Sportstiftung in Gefahr
"Die Einnahmen der nordrhein-westfälischen Sportstiftung aus den Odd-Set-Erträgen gehen dramatisch zurück", berichtete Hans Theo Peschkes, sportpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, aus einem Gespräch mit Manfred Speck, dem Vorsitzenden der Stiftung. Lagen die Zuflüsse aus Odd-Set zu Beginn der Stiftungsaktivitäten noch bei rund 4 Millionen Euro jährlich, seien bereits in diesem Jahr nur noch 1,2 Millionen Euro zu erwarten. Peschkes: "Das geht ans Eingemachte. Wenn es so weitergeht, sind die Rücklagen in drei bis vier Jahren aufgezehrt; an eine Kapitalerhaltung ist so nicht zu denken. Die Stiftung braucht daher dringend frisches Geld."Rainer Schmeltzer: Laumann-Ministerium schickt Erpresserbrief an Regionalagentur
"Das Ministerium von Arbeitsminister Laumann hat der Regionalagentur in Aachen einen Erpresserbrief geschickt, weil der dortige Leiter die Kürzungen Laumanns bei Arbeitsmarkt-Förderprogrammen massiv kritisiert hat. Die unverhohlene Aufforderung, den Leiter der Regionalagentur Aachen, Manfred Bausch, zu entlassen, ist eine ungeheure Entgleisung. Diese Politik nach vordemokratischer Gutsherrenart zeigt die Arroganz der Macht dieser Landesregierung. Minister Laumann muss umgehend klarstellen, ob er den Erpresserbrief veranlasst hat. Die SPD erwartet, dass der Minister den Brief umgehend zurückzieht und sich bei dem Leiter der Regionalagentur entschuldigt", erklärte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Rainer Schmeltzer, heute in Düsseldorf.Sören Link: Staatssekretär informierte Lehrerverbände über Erhebung zum Unterrichtsausfall
Als "unmöglichen Vorgang" bezeichnete der SPD-Bildungspolitiker Sören Link die Tatsache, dass der Staatssekretär des Schulministeriums den nordrhein-westfälischen Lehrerverbänden vorab den Zeitpunkt der Erhebung zum Unterrichtsausfall bekannt gegeben habe. "Bei den vergangenen Untersuchungen zum Unterrichtsausfall war es gute Praxis gewesen, keine Informationen über den Erhebungszeitraums zu geben, um ehrliche Ergebnisse zu erhalten", erklärte Link heute in der Plenardebatte im Düsseldorfer Landtag. "Es stellt sich die Frage, warum Staatssekretär Günter Winands das in diesem Jahr anders beurteilt und gehandhabt hat?" Nun habe keiner mehr die Gewissheit, ob die Untersuchungsergebnisse auch stichhaltig seien. Link: "Im Prinzip waren die Untersuchung und die damit verbundenen Kosten 'für die Katz'."Groschek: Reform der Gemeindeordnung geht zu Lasten der Menschen

Weniger Demokratie, schlecht für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, katastrophal für Verbraucher: So sieht die geplante Reform der Gemeindeordnung von schwarz-gelb aus. Die CDU opfert auf dem Altar der Koalition die Interessen der Wähler genauso wie die der Kunden der Stadtwerke. Das Angebot an die Verbraucherinnen und Verbraucher wird eher teurer als besser. Bislang sichere Arbeitsplätze werden bedroht.
Marc Jan Eumann: Atomforschung ja bitte, Atomkraftwerke nein danke
Der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Marc Jan Eumann, erklärte heute zu den Plänen der Landesregierung, in Aachen und Jülich vier Forschungslehrstühle für Kerntechnik, Entsorgung und Strahlenschutz wieder neu zu besetzen: "Der Atomausstieg steht. Daran ist nicht zu rütteln. Einen Wiedereinstieg durch die kalte Küche wird die SPD nicht mitmachen. Eine Verlängerung der Laufzeiten wird es mit uns nicht geben, genauso wenig wie eine Wiederbelebung des technologischen Schreckgespenstes Hochtemperaturreaktor."Ralf Jäger und Hans-Willi Körfges: Schwarz-gelbe Gemeindereform ist kommunal- und bürgerfeindlich
Der stellvertretende Vorsitzende Ralf Jäger und der kommunalpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Hans-Willi Körfges, bezeichneten die Pläne der schwarz-gelben Regierungskoalition zur Reform der Gemeindeordnung als Anschlag auf die wirtschaftliche Kraft der Kommunen und die kommunale Demokratie. Jäger und Körfges: "Ministerpräsident Rüttgers und seine CDU sind bei ihren Plänen zur Reform der Gemeindeordnung gegen den Willen ihrer eigenen Basis vollständig vor der FDP eingeknickt. In der Düsseldorfer Regierung wackelt der Schwanz mit dem Hund. Bei der Entkopplung der Oberbürgermeisterwahlen und der Einführung der Zweitstimme macht die CDU sich zum Büttel der FDP. Es werden sechsjährige Sonnenkönige in den Kommunen eingeführt. Die verheerende Folge wird eine massiv einbrechende Wahlbeteiligung sein. CDU und FDP machen den Wahlverzicht zum System."Rainer Schmeltzer: SPD-Fraktion steht auch im öffentlichen Dienst zur Mitbestimmung
"Die schwarz-gelbe Landesregierung strebt massive Einschnitte bei der Mitbestimmung der Personalräte im öffentlichen Dienst an. Die heutige Personalrätekonferenz des DGB in Düsseldorf hat gezeigt, dass die Regierung Rüttgers die Argumente der Arbeitnehmervertreter ignoriert. Wer seine Beschäftigten im Rahmen der Mitbestimmung nicht mitnimmt, kündigt deren Loyalität auf. Mit der SPD wird es eine Beschneidung der Mitbestimmung im Öffentlichen Dienst nicht geben", erklärte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Rainer Schmeltzer.Rudolph: "Rüttgers gibt das soziale Gewissen des Landes preis"
Anlässlich der heutigen Personalrätekonferenz des DGB und zahlreicher Einzelgewerkschaften zur angekündigten Novelle des Landespersonalvertretungsgesetzes erklärt der stellvertretende Vorsitzende der NRWSPD, Karsten Rudolph:Die nordrhein-westfälische SPD steht an der Seite der Gewerkschaften, wenn die Landesregierung die Arbeitnehmerrechte schleifen will. Die Eckpunkte der Novelle sehen unter anderem massive Einschränkungen der Mitbestimmung von Personalräten und die drastische Reduzierung von Freistellungen für Personalräte vor.














Die NRWSPD ist auch hier aktiv: