Meldungsarchiv
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Mai 2006
Zur Forderung von Wirtschaftsminister Michael Glos nach einer Kürzung der Ausbildungsvergütungen erklärt der Vorsitzende der NRWSPD, Jochen Dieckmann:
Stammtischparolen helfen nicht weiterBritta Altenkamp: Anhörung bestätigt Kritik an Familienzentren
Die familienpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Britta Altenkamp, sieht die kritische Haltung der SPD-Fraktion zum Konzept der Landesregierung der Familienzentren voll bestätigt: "Alle Sachverständigen haben erklärt, dass das Konzept der Familienzentren durch die Kürzungen im Landeshaushalt völlig konterkariert wird. Zusätzlich haben viele Sachverständige vor der künftigen Kindergartenfinanzierung und der geplanten Pro-Kopf-Pauschale gewarnt. Sie wird dazu führen, dass die Einrichtungen weniger Geld, aber mehr Aufgaben haben werden." 'Man könne nicht alle gerupften Hühner in einen Käfig sperren und hoffen, dass sie mehr Eier legten", zitierte Altenkamp Dieter Greese vom Deutschen Kinderschutzbund aus der Anhörung.Claudia Nell-Paul: Verhalten von Kultur-Staatssekretär bei Heine-Preis ist inakzeptabel
Mit Unverständnis hat die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Claudia Nell-Paul, auf die Entscheidung der Jury reagiert, den Heinrich-Heine-Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf an Peter Handke zu vergeben: „Der Heinrich-Heine-Preis würdigt nicht nur das literarische Schaffen eines Künstlers, sondern es werden Persönlichkeiten geehrt, die im Geiste Heines wirken. Nach den Auftritten und Äußerungen von Peter Handke zum ehemaligen serbischen Diktator Slobodan Milosevic ist es mehr als fragwürdig, ob Handke diesem Anspruch gerecht werden kann. Die Begründung der Jury, Handke verfolge eigensinnig wie Heinrich Heine den Weg zu einer 'offenen Wahrheit', klingt angesichts der vielen Opfer geradezu zynisch.“Ute Schäfer: Schulgesetzentwurf weiterhin umstritten!
Auf breite Ablehnung stößt die geplante Schulgesetznovelle der schwarz-gelben Landesregierung. Wissenschaftler, Verbände und Gewerkschaften, Eltern und Schülerinnen und Schüler zeigten sich enttäuscht über das Verhalten der Landesregierung und der CDU- und FDP-Fraktionen. So lautet das Resümee der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, anlässlich der heute im Landtag durchgeführten Anhörung zur Schulgesetznovelle der Landesregierung.Ute Schäfer: "Schwarz-Gelb ist beratungsresistent. Ihre Leitlinie ist: 'Augen zu und durch'. Abschaffung der Schulbezirke, Abkopplung des Gymnasiums, mangelnde Lehrerfortbildung, die umstrittene Auswahl der Schulleiter sind Schritte in die falsche Richtung. Den Kommunen wird bei der Mitgestaltung und Weiterentwicklung der Selbstständigen Schule der Stuhl vor die Tür gestellt. Die soziale Auslese wird verschärft und die Bildungsbeteiligung wird zurückgefahren. Das Wohl der Kinder ist für die Regierung Rüttgers nicht mehr das Maß der Dinge, sondern die Rückkehr der Schulpolitik in die 50er Jahre".
Ute Schäfer: Bußgeld für Schulschwänzer ist keine Lösung
"Die Diskussion um das Bußgeld für 14-jährige Schülerinnen und Schüler zeigt die Hilflosigkeit der CDU im Umgang mit Erziehungsauffälligkeiten. Damit werden die Eltern von ihrer Verantwortung entbunden, das Problem wird leider verlagert. Mehr Druck vom Staat hilft nicht nachhaltig. Erforderlich für junge Menschen in unserem Land ist es, Perspektiven zu entwickeln. Die Null-Bock-Mentalität ist die Antwort junger Menschen, die keine Perspektive mehr haben", erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, anlässlich der Ankündigung der CDU, Bußgeld für so genannte "Schulschwänzer" im Schulgesetz zu verankern.Svenja Schulze: Ohne faire Arbeitsbedingungen kein Qualitätsfleisch
"Wer Gammelfleisch verhindern will, muss für faire Arbeitsbedingungen sorgen", erklärte die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Svenja Schulze, anlässlich einer Anhörung zu den aktuellen Fleischskandalen.Norbert Römer: Der Ministerpräsident muss erklären, ob die Landesregierung noch am Atomausstieg festhält
"Die SPD-Fraktion steht zu ihren eindeutigen Beschlüssen und zur Koalitionsvereinbarung in Berlin: Am Atomausstieg wird nicht gerüttelt. Wir erwarten, dass der Ministerpräsident endlich erklärt, ob auch die schwarz-gelbe Landesregierung dazu steht oder ob sie die Laufzeit von Atomkraftwerken verlängern will", erklärte Norbert Römer, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion.Karl Schultheis: Bei den Studiengebühren ist die NRW.Bank der große Gewinner
"Bei den durch die schwarz-gelbe Koalition eingeführten Studiengebühren ist die NRW.Bank der große Gewinner. Die Studierenden in Nordrhein-Westfalen und ihre Eltern werden die Zeche bezahlen müssen", erklärte der hochschulpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Karl Schultheis, anlässlich der Vorstellung des Studienbeitragsdarlehens der NRW.Bank.Dieckmann: "Der Spagat ist eine Kunstform der Politik"

Seit einem Jahr essen Sie das harte Brot der Opposition. Bereitet so Politik noch Spaß?
Jochen Dieckmann:
Politik besteht ja nicht nur darin, dass man Mitglied der Regierung ist, der Normalfall ist eigentlich Politik als Mitglied eines Parlamentes, eines Stadtrates oder ähnlicher Gremien.
Groschek: Rüttgers macht sich aus dem Staub

Die Verwirrung ist wieder einmal komplett. Wie meistens, wenn Jürgen Rüttgers sich äußert. Der Ministerpräsident tingelt derzeit mit der Botschaft durch die Presse, er habe mit der geplanten Mehrwertsteuer aus ökonomischen Gründen Probleme.
Es ist gerade einmal ein halbes Jahr her, da klang das noch etwas anders: In einem Interview mit dem „Deutschlandfunk“ im August 2005 erklärte Rüttgers, eine Mehrwertsteuererhöhung sei angesichts der hohen Staatsverschuldung unvermeidlich. Mit den Zusatzeinnahmen sollten die Lohnnebenkosten gesenkt werden.
Groschek: Ein Jahr Rüttgers: Politik ohne Herz und Verstand

Während 2/3 der Menschen in NRW nach einer aktuellen Forsa-Umfrage (Westfälische Rundschau) mit der Politik der Landesregierung unzufrieden sind, feiert Jürgen Rüttgers sich selbst.
Nur mit dem morgendlichen Kater danach ist zu erklären, dass er Johannes Rau zu seinem politischen Vorbild erklärt. Von Johannes Rau stammt die Mahnung „Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen“. Gemessen daran ist Jürgen Rüttgers ein unbelehrbarer Wiederholungstäter.
Marc Jan Eumann: Vielfältige Zeitungslandschaft ist wesentlich für unsere demokratische Gesellschaft
"Im nationalen und internationalen Vergleich ist die nordrhein-westfälische Zeitungslandschaft herausragend. Es ist eine gute Nachricht, dass die Folgen der Krise des Jahres 2002 überwiegend überwunden sind. Gleichwohl stehen weitere Herausforderungen und Umbrüche an", erklärte der stellvertretende Vorsitzende und medienpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Marc Jan Eumann. Vor diesem Hintergrund habe die SPD-Landtagsfraktion eine Große Anfrage zur 'Situation des Zeitungsmarktes in Nordrhein-Westfalen 2006' gestellt. Dadurch sollen die jüngsten Entwicklungen auf dem Zeitungsmarkt in NRW aufgegriffen werden, berichtete Eumann. "Schließlich ist die vielfältige Zeitungslandschaft ein wesentliches Merkmal für unsere demokratische Gesellschaft."Persönliche Erklärung der stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Birgit Fischer:
"Der Hauptausschuss der Barmer Ersatzkasse hat heute in seiner Sitzung entschieden, dem Verwaltungsrat vorzuschlagen, mich zum 1. Januar 2007 als Vorstand der Krankenkasse zu berufen. Der Verwaltungsrat wird über diesen Vorschlag in seiner Sitzung am 30. Juni entscheiden."Karsten Rudolph: Auch bei der Polizei-Besoldung kein Gespür für soziale Gerechtigkeit
"Mit der Verabschiedung des Landeshaushalts zeigt die Landesregierung, dass sie bei der Polizei kein Gespür für soziale Gerechtigkeit hat. Innenminister Wolf springt bei der geplanten Beförderung von Polizisten mit niedriger Besoldung zu kurz", kritisierte der innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Karsten Rudolph, die unzureichende Beförderungssituation bei Polizeimeistern und -obermeistern. Nach der Einführung der zweigeteilten Laufbahn weist der Polizeihaushalt immer noch 600 Stellen mit der Besoldungsgruppe A 7 und 1.750 Stellen mit A 8 auf. "Bei den betroffenen Beamten handelt es sich um diejenigen, die im Funkstreifenwagen und in der Bereitschaftspolizei Tag für Tag einen harten und nicht selten gefährlichen Dienst versehen und die mit einem Bruttoeinkommen ohne Zulagen von rund 1.840 Euro im Monat nach Hause gehen", erklärte der innenpolitische Sprecher. Die Kürzung des Weihnachtsgeldes bedeute für sie eine Kürzung des Jahresbruttoeinkommens um rund acht Prozent! Viele dieser zumeist jungen Beamten, die eine Familie gründen möchten, warteten seit vielen Jahren auf eine Beförderung.Marc Jan Eumann: Attacken der NRW-CDU gegen große Koalition schaden NRW
"Das ist schon ein Stück aus dem Tollhaus. Während die Bundesregierung aus CDU und SPD mit Unterstützung der Koalitionsfraktion im Deutschen Bundestag das Programm "Impulse für Wachstum und Beschäftigung" auflegt, torpediert die CDU in Nordrhein-Westfalen diese Politik. Man muss den Eindruck gewinnen, dass sich die nordrhein-westfälische CDU außerhalb der Bundes-CDU bewegt", kommentierte der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Marc Jan Eumann, die Beiträge der CDU-Abgeordneten heute im Düsseldorfer Landtag. Besonders pikant: Der von der SPD eingebrachte Antrag "Nordrhein-Westfalen unterstützt die Umsetzung des Programms "Impulse für Wachstum und Beschäftigung" sowie das Marktanreizprogramm der Bundesrepublik", der von der CDU-Fraktion abgelehnt wurde, ist identisch mit einem gemeinsamen von CDU und SPD im Deutschen Bundestag verabschiedeten Antrag (Bundestags-Drucksache 16/931).Landeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) der NRWSPD am Samstag, 20. Mai 2006.
Am Samstag, 20 Mai 2006, findet in Oberhausen die Landeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) der NRWSPD statt.Dieckmann: NRW wird schlecht regiert!

Nordrhein-Westfalen wird schlecht regiert
Nach einem Jahr schwarz-gelb steht fest: Die Regierung Rüttgers übt und übt und übt. Und nichts spricht dafür, dass sie über diese Phase jemals hinaus kommen wird. Vieles von dem, was die Koalition angekündigt hat, bleibt liegen, wird nur halbherzig weiterverfolgt oder dilettantisch umgesetzt"
Dr. Axel Horstmann: SPD-Fraktion begrüßt RWE-Planung eines CO2-freien Kohlekraftwerkes
In der heutigen Sitzung der SPD-Landtagsfraktion hat der Vorsitzende des Vorstandes der RWE Power AG, Jan Zilius, die Pläne des RWE-Konzerns für ein CO2-freies Kohlekraftwerk vorgestellt. Dr. Axel Horstmann, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, wertete die Initiative des RWE als Bekenntnis zum Energieland Nordrhein-Westfalen. "Die Situation auf den internationalen Öl- und Gasmärkten zeigt, wie wichtig es ist, auf Kohle als Energieträger zu setzen."Britta Altenkamp und Ute Schäfer: OECD-Studie belegt widersinniges Handeln der Landesregierung
"Die schwarz-gelbe Koalition handelt absolut widersinnig. Noch nie hat eine Landesregierung so wenig Geld für Integration zur Verfügung gestellt. Wer nur die Mittel für Sprachförderung erhöht, aber gleichzeitig rund 180 Millionen Euro bei den Kindertagesstätten streicht, täuscht die Menschen in Nordrhein-Westfalen," erklärten für die SPD-Landtagsfraktion die Sprecherin für Generationen, Familie und Integration, Britta Altenkamp, und die bildungspolitische Sprecherin, Ute Schäfer, anlässlich der jüngsten OECD-Studie. Darin werde belegt, dass Migrantenkinder in Deutschland unzureichend gefördert würden. Für die beiden Fachpolitikerinnen der SPD-Landtagsfraktion stehe fest, dass gelingende Integration im frühesten Kindesalter beginnt. "Aber genau da kürzt Schwarz-Gelb die Mittel. Folge ist: Die Elternbeiträge für die Kindertagesstätten steigen und in der Folge werden Eltern ihre Kindern notgedrungen aus den Einrichtungen abmelden", sagte Britta Altenkamp.Dieter Hilser: SPD-Fraktion lehnt Verkauf der Landesentwicklungsgesellschaft ab
„Die nordrhein-westfälische Landesentwicklungsgesellschaft ist ein erfolgreiches Unternehmen und ein für den Strukturwandel in unserem Land wichtiges wohnungs- und städtebaupolitisches Instrument. Das Land darf die LEG nicht aus der Hand geben“, erklärte der wohnungs- und städtebaupolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dieter Hilser. Damit wendet sich die SPD-Landtagsfraktion eindeutig gegen die Absichten der Landesregierung, das Unternehmen „ohne wenn und aber“ zu veräußern. „Das von der Landesregierung in Auftrag gegebene Gutachten zur Zukunft der LEG NRW befasst sich ausschließlich mit Exit-Strategien, bewertet also nur die Verkaufsoptionen. Das zeigt: Die schwarz-gelbe Landesregierung lehnt die Verantwortung für dieses große Wohnungs- und Grundstücksentwicklungsunternehmen und die Mieterinnen und Mieter ab. Vielmehr werden durch die CDU-FDP-Koalition zentrale Mieterschutzregelungen demontiert, um so den Verkaufserlös für die LEG möglichst zu erhöhen", stellte Hilser fest.Marc Jan Eumann: Welche Medienordnung sichert in Zukunft Vielfalt und Pluralismus?
"Unsere Medienlandschaft ist im Umbruch. Kabelnetzbetreiber werden Fernsehprogrammanbieter, Fernsehen wird über die Telefonleitung empfangen, Entgelte für den Satellitenempfang erhoben. Jeden Tag gibt es neue Meldungen über neue Möglichkeiten in der Medienwelt", sagte der Medienexperte und stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Marc Jan Eumann, anlässlich der Einbringung einer Großen Anfrage der SPD-Landtagsfraktion. Zum Thema "Zukunft der dualen Rundfunkordnung" hat die SPD-Landtagsfraktion 128 Fragen gestellt. Eumann weiter: "Ohne Zweifel: Die aktuellen Umbrüche in der Medienlandschaft lassen sich fast vollständig als Effekt der Digitalisierung von Signal, Transportweg und Speicherung des Signals einordnen. Das prominenteste Beispiel: Der Zuschauer kann mit dem Festplattenrekorder und Werbefiltern frei entscheiden, was er sich anschaut. An jedem Ort, zu jeder Zeit und ohne Werbung. Das hat erhebliche Konsequenzen für das Massenmedium Fernsehen und seinen rechtlichen Rahmen. Deswegen ist es wichtig, Erkenntnisse zu neuen Herausforderungen zusammen zutragen."Rüttgers’ gefilterte Presseschau

In der Staatskanzlei war man alarmiert und schritt zur Tat. Mit einer Schere wurden die Pfeile von Rüttgers und Laumann zunächst ausgeschnitten und dann - steil nach oben weisend - in die offizielle Presseschau der Landesregierung eingefügt.
Sommer: Wir wollen nicht nur Auf-, sondern auch Anreger sein
„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Kurt Beck“, betonte der DGB-Vorsitzende, Michael Sommer, in seinem Grußwort auf dem SPD-Parteitag in Berlin und kündigte eine aktive Teilnahme der Gewerkschaften an der SPD-Grundsatzprogrammdebatte an.Dieckmann: Bei Kurt Beck ist die Partei in guten Händen
Zur Wahl von Kurt Beck zum neuen Vorsitzenden der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands erklärt der Vorsitzende der NRWSPD, Jochen Dieckmann:Die SPD in Nordrhein-Westfalen gratuliert Kurt Beck von ganzem Herzen zu seiner Wahl zum Vorsitzenden der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Mit 95,07 Prozent der Delegiertenstimmen hat Kurt Beck ein überragendes Ergebnis erzielt. Es ist Ausdruck des großen Vertrauens der Partei in den neuen Mann an der Spitze unserer Partei.
Platzeck: Wir sind die Partei der kleinen Leute

SPD wählt neuen Vorsitzenden
Am Sonntag in Berlin wird sich der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck auf einem außerordentlichen Bundesparteitag zur Wahl stellen für den Vorsitz der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Um das Amt eines der stellvertretenden SPD-Vorsitzenden wird sich der Vize-Ministerpräsident Sachsen-Anhalts, Jens Bullerjahn, bewerben. Inhaltlich wird sich der Parteitag zudem mit dem Leitantrag des Parteivorstandes befassen, der die zentralen Herausforderungen der SPD als Partei und als Teil der Großen Koalition skizziert.Jochen Dieckmann: Laumann betreibt keine seriöse Politik

Es ist offenkundig: NRW-Arbeitsminister Laumann hat sich aus purer Profilierungssucht in eine schwierige Lage manövriert. Dass von ihm vorgelegte Kombilohn-Modell ist nach dem Muster gestrickt worden: „Ich bestelle die Musik. Zahlen sollen andere.“ So macht man keine seriöse Politik. Laumann sollte jetzt nicht den Scheinheiligen spielen.
Er wusste genau, dass er Gelder einsetzt, über die er faktisch gar nicht verfügt.
Zu den Äußerungen von CDU-Generalsekretär Wüst zur Reform der Gemeindeordnung erklärt der Generalsekretär der NRWSPD, Michael Groschek:

Svenja Schulze: Wenn CDU den Jugendreport Natur '06 ernst nimmt, darf bei den biologischen Stationen nicht gekürzt werden
Die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Svenja Schulze, hat der NRW-CDU Scheinheiligkeit im Umgang mit dem heute in Düsseldorf vorgestellten Jugendreport Natur '06 vorgeworfen. Schulze: "Der diesjährige Jugendreport Natur belegt eine dramatische Abkehr von Mädchen und Jungen von der Natur. Dem muss zu Recht entgegen gewirkt werden. Darauf haben auch die Vorsitzende des Umweltausschusses, die CDU-Landtagsabgeordnete Marie-Luise Fasse, und der CDU-Bundestagsabgeordnete Jochen Borchert in der Pressekonferenz hingewiesen. Wenn Frau Fasse und die CDU dann gleichzeitig im Landeshaushalt 2006 die Zuschüsse für die 44 biologischen Stationen in NRW um über 20 Prozent kürzen wollen, ist das scheinheilig und in hohem Maße widersprüchlich. Denn durch die Rotstiftpolitik der CDU sind Schließungen von biologischen Stationen nicht mehr auszuschließen."Gisela Walsken: Rüttgers und Linssen haben es in der Hand, 2006 doch noch zum Jahr der Kinder zu machen
Nach Informationen der SPD-Landtagsfraktion hat der Arbeitskreis Steuerschätzung für Nordrhein-Westfalen 496 Millionen Euro an Steuermehreinnahmen für dieses Jahr errechnet. Das liegt noch deutlich über der Summe, die die SPD-Landtagsfraktion bereits am 24. April als Steuerplus für 2006 kalkuliert hatte. Damals hatte die schwarz-gelbe Regierungskoalition die von der SPD kalkulierten 350 Millionen noch als unseriöse Spekulation abgetan. Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Gisela Walsken, erklärte dazu: "Der Finanzminister muss die Steuermehreinnahmen nun vollständig in seinen Haushalt einrechnen. Schließlich verkündet er doch überall, sein Leitbild sei der ehrliche Kaufmann. Damit ist aber auch klar, dass es finanzielle Spielräume gibt, die Rotstiftpolitik gegen Kinder, Familien, Frauen und soziale Netze zu korrigieren. Von der SPD liegt dafür seit April ein solides Konzept auf dem Tisch. Ministerpräsident Rüttgers und Finanzminister Linssen haben es jetzt in der Hand, 2006 doch noch zum Jahr der Kinder zu machen. Die Kleinsten müssen nicht die größten Verlierer bleiben."Typisch CDU: Kleine Brötchen für das Ruhrgebiet

Angekündigt war von der Landesregierung ein großer Wurf zur Verwaltungsstrukturreform in Nordrhein-Westfalen. Heraus kommt nun das Backen kleiner Brötchen. Statt eines plausiblen und in sich geschlossenen Konzeptes soll der Regionalverband Ruhr politisch geschwächt und der Einfluss der Oberbürgermeister drastisch beschnitten werden.











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