Meldungsarchiv
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August 2005
Wahlaufruf zur Bundestagswahl 2005: Vertrauen in Deutschland - Gerhard Schröder muss Kanzler bleiben!
Der Wahlparteitag der SPD hat heute folgenden Wahlaufruf zur Bundestagswahl 2005 einstimmig beschlossenDie Bundestagswahl am 18. September ist eine Entscheidung über den politischen Kurs unseres Landes. Bundeskanzler Gerhard Schröder steht für eine Politik des Muts, des Fortschritts und der sozialen Gerechtigkeit, die unsere Gesellschaft zusammenhält. Angela Merkel will eine Politik der sozialen Kälte, die unsere Gesellschaft spaltet.
Das Programm von Union und Liberalen ist widersprüchlich

Er hat das sogenannte Kompetenzteam entzaubert und insbesondere Herrn Kirchhof als das entlarvt, was er ist: ein Mediengag der Union, dessen steuerpolitische Konzepte an den Realitäten unseres Landes vorbeigehen.
Kirchhof steht obendrein für ein völlig überholtes Gesellschafts- und Familienbild.
Schröder: Kirchhof behandelt Menschen wie Sachen

Breite Unterstützung für Gerhard Schröder

Ute Schäfer: Stahl tritt als Sozial-Rambo auf und düpiert die Kommunen
Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Ute Schäfer hat die Ankündigung des Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion scharf kritisiert, so schnell wie möglich die Schulbezirke für Grundschulen abzuschaffen: "Die Abschaffung der Grundschulbezirke führt zu armen Schulen für Arme und reichen Schule für Reiche. Integration und soziale Gerechtigkeit bleiben auf der Strecke", erklärte die schulpolitische Sprecherin der SPD. Diese Befürchtung der SPD sei durch eine Vielzahl von Äußerungen und Beschlüssen aus dem kommunalen Bereich bestätigt worden.Wolfgang Thierse eröffnete SPD-Wahlparteitag in Berlin

Die SPD aber erkenne die Realitäten an, um sie zu verändern. &8222;Die SPD ist Garant für eine Politik der sozialen Marktwirtschaft, ohne Angst vor Krieg oder Armut.&8220;
Norbert Römer: Vorzeitige Stilllegung auf Walsum erschwert sozialverträglichen Stellenabbau im Bergbau
Es ist gut, dass die Bergleute auf Walsum wieder an die Arbeit gehen können“, sagte der wirt-schaftspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Norbert Römer, nach der Entscheidung der Landesregierung, den weiteren Kohleabbau auf dem Bergwerk Walsum zu genehmigen. Jetzt müsse endlich Schluss sein mit dem miesen Spiel auf dem Rücken der Bergleute. „Neue politi-sche Störmanöver der Landesregierung gegen das Bergwerk Walsum darf es aber nicht mehr geben“, verlangte Römer.SPD lädt etablierte Blogger zum außerordentlichen Parteitag

Die SPD lädt, als erste Partei in Deutschland, ausgewählte Blogger zum außerordentlichen Parteitag nach Berlin, um ihnen die Berichterstattung auf ihren Seiten zu ermöglichen.
Mit dabei ist selbstverständlich auch der Blog der NRWSPD (http://blog.nrwspd.de). Die NRWSPD hat mit großem Erfolg bereits im Juni 2004 das erste Weblog einer Partei in Deutschland gestartet.
Axel Horstmann: CDU und FDP ignorieren Mieterinteressen - Bauminister soll sich für Kündigungsschutz einsetzen
Vor dem Hintergrund massenhafter Wohnungsverkäufe in Nordrhein-Westfalen hat die SPD-Landtagsfraktion die Absicht der Landesregierung scharf kritisiert, den Kündigungsschutz im Land zu verschlechtern. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Axel Horstmann warf Bauminister Wittke vor, die Interessen und Sorgen Hunderttausender Mieter zu ignorieren: "Wittke, sonst nicht mundfaul, schweigt wo gerade er gefordert wäre."Viel Show und kein Programm

interner Machtkampf über den künftigen politischen Kurs ausgebrochen.
CDU bekommt kalte Füße
Herr Rüttgers kann der Versuchung nicht widerstehen und reiht sich ein in den Kreis der politischen Schaumschläger in der Union. Wer den EU-Beitritt der Türkei als Wahlkampfthema ausschlachten will, betreibt bewusst populistische Stimmungsmache.Peter Glotz - Ein Vordenker für die Sozialdemokratie
Mit Peter Glotz verliert die Sozialdemokratie einen ihrer brilliantesten Vordenker.Peter Glotz hat über Jahrzehnte die richtigen Themen angestoßen und damit wichtige Debatten innerhalb und außerhalb der SPD angeregt. Große Verdienste hat er sich in der Bildungspolitik erworben. Das Kultur- und das Wissenschaftsforum der SPD gehören zu seinem Vermächtnis.
Birgit Fischer: CDU-Minister Laumann hält an den von der SPD geplanten Forensikstandorten fest
"CDU-Minister Laumann hält an den noch von der rot-grünen Landesregierung geplanten neuen Forensikstandorten fest und unterstützt klar das von der SPD initiierte Gesamtkonzept des Maßregelvollzugs", erklärte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Birgit Fischer. Das zeige das uneingeschränkte "ja" der Landesregierung auf die Kleine Anfrage im Landtag nach der Realisierung der neuen Standorte in Dortmund, Duisburg, Essen, Herne, Köln und Münster. Auch die bisher geplante Zahl von 470 neuen Plätzen sowie der über 300 Übergangsplätze werde als Handlungsgrundlage durch den neuen Minister bestätigt, der lediglich in künftigen Entwicklungen einen Anlass sehen könnte, um das Parlament erneut über eine Zwischenbilanz und mögliche Veränderungen zu unterrichten, berichtete Fischer.Über 15.000 zusätzliche Wahlkampfhelfer: Regional organisiert - Bundesweit vernetzt

Weg für Neuwahlen ist frei
Bundeskanzler Gerhard Schröder hat die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts begrüßt, den Weg für Neuwahlen frei zu machen. Das Gericht hatte am Donnerstagmorgen verkündet, dass die vom Bundespräsidenten angeordnete Auflösung des Parlaments und die für den 18. September angesetzten Bundestagswahlen verfassungsrechtlich einwandfrei sind.Aufruf Neue Inländer für Schröder
Die Gründungsmitglieder der Unterstützerinitiative &8222;Neue Inländer für Schröder&8220; haben sich gefreut, dass die SPD vor drei Jahren die Bundestagswahl am 22. September 2002 -auch mit Hilfe der Neuen Inländer - gewonnen hat.Wir wollen diesen Erfolg bei der nächsten Bundestagswahl am 18. September 2005 wiederholen.
Birgit Fischer: Regionalstellen Frau und Beruf brauchen jetzt eine verlässlicheFinanzierungszusage für 2006
In der heutigen Sitzung des Frauenausschusses war die Landesregierung weder bereit noch in der Lage den Regionalstellen eine Perspektive für ihre weitere Arbeit zu eröffnen.Birgit Fischer: "Die Arbeitsfähigkeit der Regionalstellen ist nur zu gewährleisten, wenn sie auch im Jahr 2006 unverändert hohe Landeszuschüsse erhalten. Für das Jahr 2005 sind im Haushalt Zuschüsse an Gemeinden in Höhe von rd. 3,4 Mio € vorgesehen mit denen rd. 46 Regionalstellen an 51 Standorten gefördert werden. Im vergangenen Jahr haben die Regionalstellen 80000 Frauen mit Information, Beratung und Qualifizierung unmittelbar erreicht. Finanzielle Kürzungen würden in aller Regel nicht nur zu Leistungseinschränkungen führen, sondern die Existenz der Regionalstellen insgesamt gefährden. Die Regionalstellen und die sie tragenden Kommunen haben ein Recht darauf, schon jetzt über die Planungen der Landesregierung unterrichtet zu werden."
Angela Merkel macht keine gute Frauenpolitik
Folgende Anzeige wird heute in der neuen Ausgabe der Frauenzeitschrift EMMA erscheinen:Angela Merkel ist eine erfolgreiche Frau, aber viel entscheidender ist: Sie ist Vorsitzende der CDU. Beide, Frau Merkel und die CDU, haben sich noch nie besonders hervorgetan, wenn es darum ging, die Rechte der Frau zu stärken.
Als Frauenministerin im Kabinett Kohl hat Angela Merkel frauenpolitisch kaum etwas bewegt. Ganz im Gegenteil: Sie hat sich gegen eine liberalere Abtreibungsregelung ausgesprochen. Und auch der Einführung einer Quote zur Förderung der Gleichstellung von Mann und Frau erteilte sie eine Absage.
Norbert Römer: Mittelstandsförderung der CDU - viel Gerede – wenig Handeln
„Die CDU geführte Landesregierung spricht von Mittelstandsförderung, tut aber das genaue Gegenteil“, stellt der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Fraktion Norbert Römer nach der zweiten Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Mittelstand und Energie fest.So hat die von der Landesregierung erlassene Haushaltssperre zur Folge, dass u.a. das Programm zur Gründungsfinanzierung „GO!“ sowie die „Finanzierungshilfen zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ im 2. Halbjahr 2005 nicht fortgeführt werden können. Beide Programme sind jedoch wichtige Bausteine in der Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen in Nordrhein- Westfalen. „Wirtschaftsministerin Thoben ist es offenbar nicht gelungen gegenüber dem Finanzminister eine Ausnahme von der Sperre für diese wichtigen Programme durchzusetzen“, kritisiert Römer.
Erstwähler favorisieren die SPD

Quo vadis Frau Merkel?
Zu den heutigen Äußerungen von dem für Familienpolitik zuständigen Mitglied im so genannten Kompetenzteam der Union, Ursula von der Leyen, in der heutigen &8222;Berliner Zeitung&8220; über das Familienbild von Paul Kirchhof erklärt das SPD-Präsidiumsmitglied Andrea Nahles:Das so genannte Kompetenzteam von Angela Merkel droht bereits jetzt an seinen unvereinbaren Gegensätzen zu zerbersten. Beispiel Familienpolitik: Ursula von der Leyen sollte ein modernes Frauen- und Familienbild repräsentieren - konnte sich aber bisher damit keinesfalls durchsetzen. Stattdessen durfte Kirchhof tagelang unwidersprochen seine altbackenen Vorstelllungen öffentlich ausbreiten. Dessen Credo lautet: &8222;Die Mutter kümmert sich um die Familie - der Vater beschafft die ökonomischen Grundlagen&8220;.
Frauen- und Gleichstellungspolitik: für die Union kein Thema
Zu den Äußerungen der ehemaligen Bundesfrauenministerin der Union, Rita Süssmuth, und der ehemaligen Staatssekretärin im Frauenministerium, Irmgard Karwatzki, über die Abwesenheit von Frauenpolitik im Wahlprogramm der Union erklärt der SPD-Generalsekretär Klaus Uwe Benneter:Auch führende Frauenpolitikerinnen der Union kritisieren jetzt öffentlich die Abwesenheit der Frauenpolitik im Wahlprogramm der eigenen Partei.
Kulturpolitik wird Wahlkampfthema: CDU/CSU gefährdet die Kulturnation!
Anlässlich der Vorstellung der Antworten der im Bundestag vertretenen Parteien auf die Fragen des Deutschen Kulturrates erklärt der stellvertretende Parteivorsitzende der SPD und Vorsitzende des Kulturforums der Sozialdemokratie, Wolfgang Thierse:Der überparteiliche Deutsche Kulturrat hat heute die Antworten der im Bundestag vertretenen Parteien auf die Fragen zur Bundestagswahl 2005 vorgestellt.
Geschäftsbericht der Bundesregierung: "Mit Reformen die Zukunft gestalten"
Der Geschäftsbericht der Bundesregierung 2004/2005 ist erschienen. Er bilanziert auf 72 Seiten die Reformpolitik der Bundesregierung. Ressortübergreifend werden die Leitlinien und Ergebnisse der Regierungspolitik im Zeitraum August 2004 bis Juli 2005 dargestellt sowie Perspektiven des Reformprozesses aufgezeigt.Michael Groschek: Auflösungserscheinungen bei der WASG

Clement: Die Konjunktur erholt sich, wir sind auf dem richtigen Weg

Ausbildungspakt ist intakt und funktioniert

Müntefering begrüßt Kampagne zum Erhalt der Steinkohle

Die Bundestagswahl am 18. September ist eine Richtungswahl für den gesamten Steinkohlebergbau. Merkel und Co. wollen den Steinkohlebergbau nach der Wahl vollends platt machen. Denn jeder weiß, dass die von der Union vorgesehene Streichung der Kohlebeihilfen zu einem massiven Abbau von Arbeitsplätzen im Steinkohlebergbau und in den Zuliefererbetrieben führen würde. Angesichts der Situation auf dem Arbeitsmarkt ist das zynisch.
Birgit Fischer: CDU-Minister Laumann lässt Kranke und Krankenhäuser im Stich
"Der von der neuen Landesregierung geplante Investitionsstopp für neue Baumaßnahmen an den Krankenhäusern bedeutet ein Desaster für die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung in Nordrhein-Westfalen. Die Regierung Rüttgers rudert erneut zurück, bricht eigene Versprechen aus dem Wahlkampf und lässt die Kranken und Krankenhäuser im Stich." Mit diesen Worten fasste die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Birgit Fischer, die Debatte in der heutigen Fraktionssitzung anlässlich der Ankündigung des CDU-Gesundheitsministers Laumann zusammen, in den nächsten Jahren keine neuen Bewilligungen für Investitionen für Krankenhäuser zu erteilen. Die Krankenhäuser stünden vielmehr vor großen Herausforderungen, um im Wettbewerb um die beste Qualität der medizinischen Versorgung Schritt halten zu können und benötigten auch weiterhin ausreichende Mittel für bauliche Veränderungen und Modernisierungen, erklärte Fischer. "Wer sein Haus nicht rechtzeitig modernisiert, wird weder die erwartete Qualität der Versorgung sicherstellen noch wirtschaftlich arbeiten können. Leidtragende sind Patienten, Ärzte und Pflegekräfte sowie Kommunen, deren gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung im Zweifelsfall nur noch in benachbarten Kommunen sichergestellt werden kann. Minister Laumann gefährdet damit eine wohnortnahe und zeitgemäße qualitätsgesicherte Versorgung", stellte Fischer fest.Karsten Rudolph: Keine Experimente zu Lasten der inneren Sicherheit
Der innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Karsten Rudolph, hat die Pläne von Innenminister Ingo Wolff zur Reform der Autobahnpolizei als "unausgegorenen Schnellschuss" abgelehnt. Rudolph: "Als Verhandlungsführer der FDP ist der heutige Innenminister Wolff bei den Koalitionsverhandlungen vor der CDU eingeknickt, als es um eine umfassende Polizeireform ging. Jetzt neue Strukturen bei der Autobahnpolizei als Polizeireform zu verkaufen, ist ein politisches Armutszeugnis. Gerade angesichts der bevorstehenden Fussball-Weltmeisterschaft darf keine Unruhe in die Polizei getragen werden. Schnellschüsse ersetzen keine durchdachten und schlüssigen Konzepte, sondern werden zu einem Sicherheitsrisiko."Deutschland kann sich CDU/CSU nicht leisten

Die Erhöhung der Mehrwertsteuer ist unsozial:
CDU/CSU wollen die Mehrwertsteuer um mindestens 2 % erhöhen, um damit angeblich die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung zu senken. Das bedeutet aber, dass 53% aller privaten Haushalte in Deutschland mit 35,5 Millionen Menschen, die nicht in die Arbeitslosenversicherung einzahlen, ohne Ausgleich schlechter gestellt werden. Konkret betrifft dies:
21,8 Millionen Rentner - 1,4 Millionen Pensionäre und Versorgungsempfänger - 1,8 Millionen Beamte - 4,7 Millionen Arbeitslose - 2 Millionen Studenten - 3,8 Millionen Selbstständige.
Sie alle haben dann faktisch 2 % weniger Geld beim Einkaufen.
Auch alle Arbeitnehmer stehen schlechter da: Die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung sollen angeblich zwar um 2 % sinken, aber die Ersparnis des Arbeitnehmeranteils beträgt nur 1 %. Das heißt, sie haben 1 % weniger Geld zur Verfügung.
Familien sowie kleine und mittlere Einkommen sind besonders betroffen. Sie müssen den Großteil ihres Einkommens für den Konsum verwenden. Für ihr Geld bekommen sie nun weniger Güter, denn die werden teurer.
Schröder: Der Kampf gegen Rechtsextremismus geht alle an

SPD-Spots für TV, Kino, Radio und Internet zur Bundestagswahl 2005

Pressekonferenz mit Jochen Dieckmann
Am Dienstag, den 23. August 2005 findet eine Pressekonferenz mit dem Landesvorsitzenden der NRWSPD, Jochen Dieckmann, statt.Der Landesvorsitzende wird u.a. über die Ergebnisse der Präsidiumssitzung vom Vorabend sprechen.
Ute Schäfer: Sommer korrigiert Schulpolitik der CDU-Landtagsfraktion
Als beeindruckenden Zick-Zack-Kurs in der Schulpolitik hat die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, die heutigen Äußerungen von Schulministerin Barbara Sommer zum bewährten Programm "Geld statt Stellen" bezeichnet.Schäfer: "Jahrelange hat die CDU einschließlich des neuen Ministerpräsidenten Rüttgers dieses Programm verteufelt und statt dessen eine Stellenreserve gefordert. Nun lobt Ministerin Sommer das Programm `Geld statt Stellen´ der Vorgängerregierung als unverzichtbares, flexibles und effizientes Instrument zur Bekämpfung des Unterrichtsausfalls. Gleiches gilt für die neue Schuleingangsphase. Damit hat sich die CDU an zwei zentralen schulpolitischen Vorhaben endlich auf den Weg der Vernunft gemacht. Sommer korrigiert die CDU-Landtagsfraktion."
Jochen Dieckmann, der Vorsitzende der NRWSPD, gab dem Radiosender WDR 5 ein Interview am Morgen:
In aller Frühe stand Jochen Dieckmann dem Moderator der Sendung „Morgenecho“, Achim Schmitz- Forte, Rede und Antwort.Der Vorsitzende der NRWSPD, Jochen Dieckmann, im Gespräch mit der Westdeutschen Zeitung:

Merkel lässt CDU in Nordrhein- Westfalen abblitzen
Mit der Vorstellung ihres so genannten Kompetenzteams hat sich Angela Merkel neue Probleme geschaffen. Ihre Mannschaft ist blass. Sie ist nicht überzeugend und aus der Not geboren.Mit Professor Paul Kirchhof hat die Union einen Mann benannt, dessen radikale steuer- und finanzpolitische Ideen in einen Hörsaal passen mögen. Mit der Realität haben seine Vorstellungen wenig zu tun. Sie sind schlicht nicht finanzierbar und schlimmer noch: sozial unausgewogen.
Ute Schäfer: Rüttgers Schultüte ist eine gigantische Schuldentüte
"Die Landesregierung hat vor allem in der Bildungspolitik große Versprechen abgegeben. Gerade hier sind gezielt hohe Erwartungen bei Eltern, Schülern und Lehrern geweckt worden. 18.000 zusätzliche Lehrerstellen müssen aber geschaffen werden, wenn alle bildungspolitischen Beschlüsse und Versprechen der neuen Landesregierung in den nächsten fünf Jahren umgesetzt werden sollen", sagte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Ute Schäfer, heute in Düsseldorf. Sie forderte Ministerpräsident Rüttgers und Schulministerin Sommer auf, einen konkreten Zeitplan vorzulegen, wann welche Zusagen umgesetzt und die entsprechenden Lehrer eingestellt werdenKarsten Rudolph: Wolf muss im Ausschuss Stellung nehmen zur möglichen Manipulation der Duisburger Polizeistatistik
Der innenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Karsten Rudolph, kündigte an, mögliche Manipulationen der Unfallstatistik bei der Polizei in Duisburg zum Thema der nächsten Sitzung des Innenausschusses des Landtages zu machen. Rudolph: "Die SPD wird die Manipulationsvorwürfe bei der Duisburger Polizei in der Sitzung des Innenausschusses kommende Woche auf die Tagesordnung bringen. Innenminister Wolf muss dazu umfassend Stellung nehmen. Es kann nicht wahr sein, dass versucht wird, mit Mehrfachanzeigen, Statistiken zu fälschen.Termine Weltjugendtag
Dienstag, 16. August 2005, 17.00 UhrWolfram Kuschke, MdL, nimmt an der Eröffnung des Weltjugendtages teil.
Mittwoch, 17. August 2005, 15.00 Uhr
Hannelore Kraft, Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, nimmt an der Begrüßung der Teilnehmer des Weltjugendtages im Landtag Nordrhein-Westfalen teil.
CDU lässt Katze aus dem Sack

Rüttgers kommt nicht in die Puschen

Bierzelt - Parolen aus Bayern

Rainer Schmeltzer: Wirtschaft muss zu ihren Verpflichtungen stehen
Wie Rainer Schmeltzer, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender, heute mitteilte, muss im Rahmen des Ausbildungspaktes die Wirtschaft ihrer Verpflichtung zur Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze nachkommen. "Wenn 30.000 zusätzliche Ausbildungsplätze in diesem Jahr geschaffen werden sollten, aber allein in Nordrhein-Westfalen schon weniger als im Vorjahr zur Verfügung stehen, dann kann das nicht auf die Einhaltung des Ausbildungspaktes seitens der Wirtschaft hinweisen".Ute Schäfer: Laschet täuscht zusätzliche Förderung vor
"Die Sprachförderangebote für rund 20.000 Kinder in nordrhein-westfälischen Kindergärten als neu und zusätzlich zu verkaufen, ist eine unglaubliche Dreistigkeit", so reagierte die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Ute Schäfer auf eine Pressemeldung von Armin Laschet.Svenja Schulze: Mit der SPD keine Rolle Rückwärts in der Agrarpolitik
Die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Svenja Schulze lehnt das von CDU-Umwelt-und Landwirtschaftsminister Uhlenberg angekündigte Rollback in der Agrarpolitik rundweg ab. "Die SPD steht für eine Umweltpolitik nach Gutsherrenart und eine Landwirtschaftspolitik aus dem vergangenen Jahrhundert nicht zur Verfügung", erklärte Schulze und griff Uhlenberg besonders wegen der angekündigten Abschaffung des Klagerechtes der Umweltverbände an.Britta Altenkamp: Konservatives Gesellschaftsverständnis lässt Aufklärung keinen Raum
Das Taktieren der Landesregierung der letzten Tage zeigt die Richtung, die die Landesregierung einschlägt: Diskriminierung statt Aufklärung. "Für die Landesregierung existiert lediglich das traditionelle Familienbild. Abweichende Lebensformen deklariert sie als 'unnormal' und will sie aus der Gesellschaft entfernen. Leitbild ist ein nicht zeitgemäßes und vor allem realitätsfremdes Gesellschaftsbild" erklärte die jugendpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Britta Altenkamp.Bodo Wißen: Pendlerpauschale muss erhalten bleiben
Mit Verwunderung reagierte der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Bodo Wißen, auf die Äußerungen von Angela Merkel zur Pendlerpauschale.Die CDU-Kanzlerkandidatin hatte laut Berliner Tagesspiegel vom 24. Juli 2005 die Kürzung der Pendlerpausche mit dem Argument verteidigt, dass diese ohnehin nur gut verdienenden alleinstehenden Männern mit weitem Weg zur Arbeit nütze.



















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