Meldungsarchiv
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August 2004
Edgar Moron: Premiere - Rüttgers macht Wahlkampf gegen CDU-Bürgermeister
"Nordrhein-Westfalen erlebt eine Premiere, zum ersten Mal in der Geschichte unseres Landes wird ein CDU-Landesvorsitzender Wahlkampf gegen Bürgermeister und Oberbürgermeister der CDU machen." Mit diesen Worten kommentierte SPD-Fraktionsvorsitzender Edgar Moron den so genannten "Sommerbrief" des CDU-Landesvorsitzenden Rüttgers. In diesem Brief kündigt Rüttgers an, er werde im Kommunalwahlkampf gegen die Schulpolitik der Landesregierung kämpfen. Damit kämpfe er auch gegen die Offene Ganztagsgrundschule.Behauptungen Erwins im Verfahren wegen Steuerhinterziehung werden Thema im Rechtsausschuss des Landtages
Jüngste Behauptungen des Düsseldorfer Oberbürgermeisters Erwin werden Thema einer Sitzung des Rechtsausschusses des nordrhein-westfälischen Landtages. Auf Antrag der Koalitionsfraktionen soll die Tagesordnung der Sitzung am 8. September 2004 ergänzt werden. Der Justizminister soll berichten über den "Vorwurf des Oberbürgermeisters der Stadt Düsseldorf, das gegen ihn gerichtete Verfahren wegen Steuerhinterziehung sei politisch motiviert".Ruhrkongress der NRWSPD mit Franz Müntefering, Peer Steinbrück und Harald Schartau

Zu diesem Anlass waren der Parteivorsitzende Franz Müntefering, Ministerpräsident Peer Steinbrück, der Landesvorsitzende Harald Schartau und Landesgeneralsekretär Michael Groschek in die Ruhrgebietsstadt gekommen.
WDR 5 Morgenecho-Interview mit Harald Schartau zum Thema "Mindestlohn"

Ihr Kollege, Wolfgang Clement, sagt: Die Grenze nach unten bei den Löhnen markiert in Deutschland die Sozialhilfe. Hat er also Recht, ist ein Mindestlohn einfach überflüssig?
Schartau:
Die Diskussion mit den Gewerkschaften dazu hat angefangen. Insbesondere die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten macht sich seit einiger Zeit dafür stark, weil sie damit einem Lohnrutsch nach unten in ihren Branchen entgegentreten will. Andere Gewerkschaften sind vehement dagegen. Meine Position dazu ist im Augenblick die, dass ich die Tarifautonomie außerordentlich hochhalte. Die Tarifautonomie gilt aber auch für die Lohnfindung am unteren Rand. Und ich glaube, dass kein anderes Land in Europa eine so ausgeprägte Tarifautonomie hat wie Deutschland. Und deshalb muss man da sehr genau überlegen, ob man nicht genau in diesem Bereich die Tarifautonomie damit zermürbt.
Michael Groschek: Wo bleibt der Landesvorsitzende Rüttgers?

Gerhard Schröder besuchte Franz Müntefering im Sauerland

Bild-Interview mit dem NRWSPD-Landesvorsitzenden Harald Schartau

Ihr Parteifreund Wolfgang Thierse zeigt viel Verständnis für die Montags-Demos gegen Hartz IV – Sie auch?
Schartau:
„Wenn sich der Bundestagspräsident an die Spitze der Protestbewegung stellt, halte ich das für falsch. Ich sage ein klares Nein zu allen, die Hartz IV aushebeln wollen."
Harald Schartau startet mit Hausbesuchstour in die heiße Phase des Kommunalwahlkampfes

Westdeutsche Zeitung: Drei Fragen an Harald Schartau zu den Montagsdemonstrationen

Westdeutsche Zeitung:
Herr Schartau, gehören die Montagsdemonstranten einer Volksfront an oder sind sie nicht vielmehr einfach Menschen, die Angst haben?
Schartau:
Mit dem Begriff Volksfront hat Gerhard Schröder die Scharlatane von der CDU gemeint, die alles mitbeschließen, und sich dann in die Büsche schlagen, und die Trittbrettfahrer der PDS, die alles beim schlechten Alten lassen wollen. Ich kann den Menschen, die sich Sorgen machen, nur sagen: Mit den Reformen gibt es erstmals große Chancen auf eine berufliche Perspektive.
Zur aktuellen Diskussion um die Steuerhinterziehungsaffäre von Düsseldorfs Oberbürgermeister Joachim Erwin (CDU) erklärt Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD:

Die Öffentlichkeit - und vor allen Dingen die Düsseldorfer Wählerinnen und Wähler - haben ein Recht darauf, vor der Wahl im September zu erfahren, welches der Sachstand in diesem Verfahren ist.
ZDF-Morgenmagazin-Interview mit Harald Schartau: &8222;Helft mit, dass es gelingt und hört endlich auf, Ängste zu schüren!"

Wir sprechen mit Harald Schartau, dem SPD-Landesvorsitzenden in Nordrhein-Westfalen. Herr Schartau, bei Ihnen beginnt ja jetzt auch der Wahlkampf. Die Kommunalwahlen sind am 26. September. Die SPD steht in den Umfragen nicht besonders gut da, und jetzt die Proteste gegen Hartz IV. Könnte Hartz IV ein Wahlkampfkiller werden?
Harald Schartau:
Wir werden über Hartz IV natürlich auch in den Wahlkampf gehen. Aber wir werden es so anpacken, dass wir den Leuten Hoffnung machen werden, nämlich dass ab Januar gerade für die Leute, die schon über ein Jahr arbeitslos sind, vollkommen neue Perspektiven auftauchen werden. Wir sind am Gelingen interessiert und nicht daran, dass gerade der Teil der Bevölkerung, dem es wirklich schlecht geht, sich auch noch über Verängstigungen wirklich noch entwurzelter fühlt.
Harald Schartau im Sommergespräch mit der WAZ: "Wir können alle Wahlen gewinnen"

Michael Groschek: Weiter so Herr Rüttgers! &8222;Wir müssen Mut haben, etwas als falsch Erkanntes zu widerrufen"

Sehr geehrter Herr Rüttgers, verzagen Sie nicht, und machen Sie weiter so!
Wir haben 6 aktuelle Fragen zusammengestellt, bei denen Sie Mut und Entschlusskraft zeigen und ihre bisherigen Positionen revidieren können:
Zu den Äußerungen von Herrn Rüttgers zu Hartz IV erklärt Ministerpräsident Peer Steinbrück: "Unglaubwürdig und anbiedernd"

Unzuverlässigkeit bleibt das Markenzeichen der Union nicht nur in der Wirtschafts- und Energiepolitik.

Dieses Ausstiegsszenario ist sowohl regionalwirtschaftlich unverantwortlich, als auch energiepolitisch unvernünftig.
Fußball - Aktion der NRWSPD : &8222;Anpfiff vor Ort&8220;: Fußball ist mehr als Bundesliga und die Diskussion über neue Bundestrainer.

Aktuelle Forsa-Umfrage: Ministerpräsident Steinbrück deutlich vor Rüttgers - Wenig Rückhalt für Rüttgers in der eigene Partei

Während Rüttgers seit Anfang 2003 bei rund 30% stagniert, konnte Ministerpräsident Steinbrück seinen Zustimmungswert kontinuierlich verbessern (29% Januar 2003; 36% Juli 2004).
Auch in der Zustimmung in der eigenen Partei liegt Ministerpräsident Peer Steinbrück deutlich vor Jürgen Rüttgers. Während 66% der SPD-Wähler sich für Steinbrück aussprechen, kann Jürgen Rüttgers nur 50% der CDU-Wählerschaft für sich gewinnen.















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