Pressemitteilung:
Michael Groschek: Rüttgers verklärt statt aufzuklären
Zum Interview mit Jürgen Rüttgers im ARD-Morgenmagazin erklärt Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD:
„Es ist eine Farce, dass Jürgen Rüttgers mehr Transparenz im Parteiensponsoring fordert, sich aber selber nicht daran hält. Wenn er behauptet, seine Partei habe 'von Anfang an alles auf den Tisch gelegt', sagt der Ministerpräsident erneut nicht die Wahrheit. Ebenfalls stimmt es nicht, dass es sich um lediglich 'einen dämlichen Brief' gehandelt hat, in dem Gespräche mit dem Vorsitzenden der NRW-CDU und Ministerpräsidenten gegen Geldzahlungen angeboten wurden. Seit mindestens 2004 konnte man laut Medienberichten Standbesuche, Gespräche und Abendessen mit Jürgen Rüttgers auf CDU-Veranstaltungen kaufen. Diese seit Jahren gängige Praxis als einmaligen Ausrutscher darzustellen, ist ein erneuter Versuch von Jürgen Rüttgers zu verklären statt aufzuklären.Der heutige Zukunftskongress der NRW-CDU befasst sich mit dem Thema Moral. Wir fordern die NRW-CDU und Ministerpräsident Jürgen Rüttgers auf, nicht nur über Moral zu sprechen, sondern diese endlich auch zu leben. Die Briefe, die die NRW-CDU seit 2004 an Sponsoren von Parteitagen, Zukunftskongressen oder anderen Parteiveranstaltungen geschickt hat, müssen endlich lückenlos offengelegt werden. Als Vorsitzender der NRW-CDU ist es in der Verantwortung von Jürgen Rüttgers, die unmoralischen Angebote, die seine Partei in den vergangenen Jahren Sponsoren unterbreitet hat, aufzuklären.“
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